Aug 20

GSUS – HEAVENS PLAYGROUND

Gestern war ich für meinen Kunden BuyVIP in Amsterdam, um für eine Kampagne die Ware zu selektieren. GSUS selbst nennt sein Headquarter ja selbst HEAVENS PLAYGROUND und so war ich schon ein wenig gespannt, was mich da erwartet.
Im Amsterdamer Randbezirk in einem Industriegebiet gelegen, erkannte ich das Gebäude schon, ohne mich irgendwie nochmal nach der Hausnummer zu schauen. Ein Block, unten Holz oben Betton! Das war ja klar, denn eigentlich stellt man es sich andersrum vor, aber GSUS macht irgendwie alles leicht verwirrend und immer anders.

An der Türe eingetroffen klingelte ich erstmal X-Mal, aber keiner öffnete. Den Zugang zum Himmel hat ich mir leichter vorgestellt. Na ja, aber zum Glück kam eine Mitarbeiterin gerade mit an und nahm mich dann mit in erste Etage. Steile Treppen (wie in Holland üblich) und überall asiatische Lüster.

Oben angekommen traf ich dann auf Marcel, mit dem ich etwas später ins Lager (dirket hinter HEAVENS PLAYGROUND) gegangen bin, um die Ware zu checken. Erstmal zeigte er mir aber die Büros, die quatratisch angeordnet sind. Im mittleren Teil gibt´s einen Innenhof mit einen großen Olivenbaum, Tischen, Bänken und einer Tischtennisplatte. Zwischen den Büros und dem Innenhof liegt der Flur. Alles ist verglast und so kann jeder eigentlich jeden sehen.

Jetzt war das Wetter leider nicht so schön, aber Marcel meinte, dass an schönen Tagen die Teams dann oft draußen sitzen und ihren Job dort machen. Die Kantine, die ebenfalls zum Innenhof führt und recht groß ist, war ebenfalls immer besetzt. Die Köchin, sie war mindestens 60 und hatte tattoowierte Oberarme, machte wohl für alle gerade das Mittagessen fertig. Bei GSUS ist der Großteil der Leute immer zusammen. Einfach geil! Wo gibt´s sowas in Deutschland. Ich glaub, dass haben die meißten Deutschen einfach nicht drauf.

Durch die ganzen Räume zog sich eben auch diese GSUS-typische. Kronleuchter neben asiatischen Lüstern, Schränke, die mit potthässlichen 70er Jahre Teppichen bezogen waren. GSUS-Fahrräder, um die paar Meter die Flure zu fahren, vieles war irgendwie seltsam, aber äußerst sympatisch.

Nach meinem Rundgang wurde dann aber gearbeitet. Ich begleitete Marcel ins Lager und sortierte die Ware für eine BuyVIP-Kampagne ab. Über 100 verschiedene Teile für Girls & Boys mit einer Gesamtstückzahl von fast 4.000 Stück. Na ja, aber das ist eine andere Geschichte….

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