Coming up: Gestuz und Just Female
Wenn die EU eine Highschool wäre, wäre Skandinavien die Streberclique, verkündete ich vor ein paar Monaten bereits hier und hatte ja keine Ahnung, wie sehr ich in Sachen Fashion damit recht haben sollte.

Dass insbesondere die Skandinavierinnen ein besonderes Händchen für Style haben, durfte ich zum ersten Mal während des WM-Sommermärchens bewundern, als Deutschland gegen Schweden spielte und der männliche Teil der Meute beim Public Viewing vor der Leinwand in Doppelpass-Jubel ausgebrochen ist, weil die Spielerfrauen unserer Gegner gefilmt wurden.
Und auch unter virtuellen Fashionistas gilt die Skandinavierin an sich ja quasi als bloggendes Alphamädchen: Carolina von Fashionsquad, Maja von Polkadots & Vodkahots und Karoline von Fashion Flash sind nur ein paar Beispiele aus der Riege derer, die Model-Jobs und Frontrow-Plätze längst unter dem Stichwort “Alltag” abgehakt haben.
Da stellt sich für uns Krauts natürlich die Frage: Was macht die Mädels aus dem hohen Norden denn jetzt ausgerechnet so unwiderstehlich stylish?
Neben guten Genen und frischer Luft könnte auch die beneidenswerte Nähe zu den heißesten Brands, die der Fashionzirkus derzeit zu bieten hat, eine entscheidende Rolle spielen. Unser allseits bekannter Klamotten-Schwede, der mit H anfängt und mit M aufhört, war nur der Vorbote für eine regelrechte Trend-Welle, dank der der Stil der Labels aus dem hohen Norden vor einiger Zeit auch zu uns rüberschwappte.
Heute lassen wir die üblichen schwedischen Verdächtigen allerdings links liegen, machen einen kleinen Schritt in Richtung Nachbarland und gucken uns zwei Brands aus der skandinavischen Style-Hochburg Kopenhagen an.

Gestuz erregte zum ersten Mal international Aufmerksamkeit, als das zwölfköpfige Team im Rahmen der MTV Designerama zu einem der fünf heißesten Newcomer-Labels gekürt wurde. Zu ihrer ersten Kollektion inspirierte sie nichts anderes als der Stil von Kate Moss, der sich unter dem eigens kreierten Titel ‘Rock-Fashionista’ wie ein roter Faden auch durch die zukünftigen Gestuz-Entwürfe ziehen sollte.
Drei Jahre später hat sich das sexy-rauchige Image mit dunkleren, sinnlicheren und kraftvolleren Komponoten vermischt. Scharfe Schnitte, kantige Details, Leder, Seide, Kaschmir und Netz machen die Teile von Gestuz zu einem absolut heißen Export aus dem kühlen Norden.
Ebenso fresh ist auch unser nächster brandneuer Lieblings-Klamottenlieferant. Die Label-Gründer Penille Andersen, Preben Laust und Steen Holtermann haben sich 2006 unter dem Namen “Just Female” in Kopenhagen zusammengetan, um Kleidung unter die Leute zu bringen, die für gute Qualität, heiße Trends und beste Preise stehen sollte.

Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mich hat das Lookbook der schicken Dänen auf Anhieb in heftige Kauflaune versetzt. Aktuelle “Sofort zu mir”-Teile, die ich ganz objektiv (klar!) für euch als kleinen Einblick rausgesucht habe: Das Oversized Adea Tee (ca. 65 Euro) in Kombination mit der zweifarbigen schwarzen Leggings (ca. 50 Euro) und die absolut scharfe Leo Award Pant (ca. 70 Euro) mit der Retro-Jeansjacke, die es für ungefähr 75 Euro zu haben gibt.
Was das Just Female-Team 2007 auf der Copenhagen Fashion Fair mit ihren ersten Entwürfen für die Öffentlichkeit begonnen hat, hat sich also mittlerweile zu einer schicken Streetstyle-Brand für alle Ladies entwickelt, die den Kontrast zwischen minimalistisch-lässigen Grundformen und rauen Applikationen mit einem Hauch Punkrock absolut anziehend finden.
Wer sich also eine heiße Alternative zu Monki und Acne rauspicken möchte, muss einfach nur bei uns im Shop vorbeiklicken: Wir bieten euch demnächst ein Best Of der neuen Kollektionen von Gestuz und Just Female.



ein bisschen zukuenftig
die letzte Hose gefaellt mir nicht sehr