


Montag Morgen. Wir befinden uns in den Neunziger Jahren und verdrehen genervt die Augen, weil Mutti uns den Malkasten für den Kunstunterricht in einem ultrapeinlichen Stoffbeutel in die Hand drücken will. Und heute? Weinen wir wir manchmal, weil wir das gute Stück nicht behalten haben. Seit dem Aufstreben des modernen Hipsters sind Stoffbeutel mindestens so gefragt wie Miu Miu-Taschen. Ironische Beschriftungen gehen gut, doch noch gefragter ist der Original-Aufdruck der Apotheke um die Ecke (aber nur, wenn er so aussieht wie in den Siebzigern. Oder so).
Genervt ist trotzdem niemand, weil Stoffbeutel verdammt praktisch sind (Mutti lässt grüßen). Anstrengendes Handtaschenausräumen war gestern. Deswegen hat unser Stoffbeutel-Lieblingsexemplar schnell folgenden Standard-Inhalt: Die Basis bilden ein paar lose herumfliegende Kugelschreiber und Kaugummipäckchen, darüber liegt der Kalender, versteckt unter zwei zerknüllten Briefumschlägen, einer Strumpfhose zum Wechseln, irgendwo dazwischen ist die Sonnenbrille, die Make-up-Minitasche, das Mobiltelefon … nur der Geldbeutel, den wir zuletzt reinlegen, verschwindet immer.
Also hat sich das Kreativ-Team von 5PREVIEW ein Meeting nach dem anderen um die Ohren geschlagen und endlich den besseren Stoffbeutel erfunden. Vermuten wir. Die schicken Schwarz-Weiß-Prints, die das Brand berühmt gemacht haben, finden sich nämlich jetzt auch auf Taschen. Die 5PREVIEW-Totebags hören auf die Namen BIG 55, BIG MAISON oder COCO WHAT? – und verkörpern die Evolution des Hipster-Beutels. Außen Baumwolle, innen Nylon: Außerdem bekommt die Innentasche einen Zipper-Verschluss. Bye Bye Da-fliegt-gleich-alles-raus-Schockmoment, Hello Tasche-nach-Lust-und-Laune-in-die-nächste-Ecke-schleudern. Die Form ist angepasst, die Trageschlaufen weicher – und die Prints? Mindestens so schick wie die von der Siebziger-Apotheke. Versprochen.
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