Dessous-Disaster
Die wohl heißeste Collabo-Nummer, die der chartige Kosmos im Moment zu bieten hat, hört auf den Namen “Video Phone” und lebt vor allem davon, dass sich Beyoncé und Lady GaGa im dazugehörigen Clip in knappen Klamotten räkeln. Dass ihnen ausgerechnet ein Münchener Unterwäsche-Hersteller dazwischen funkt, haben die beiden Pop-Diven wohl so nicht erwartet.
Doch seit gestern ist es offiziell: Das Landgericht München hat die Ausstrahlung des “Video Phone”-Clips in Deutschland endgültig untersagt. Schuld daran ist eine von Beyoncé spazieren getragene Unterwäsche-Kombi, die im Video zu sehen ist und den Entwürfen eines Nachwuchs-Designers aus dem Hause Triumph zum Verwechseln ähnlich sieht.
Foto via Triumph
Iskren Lozanov studierte in Bulgarien und hat mit es seiner Kreation “Day and Night” beim “Triumph Inspiration Award” 2009 erst unter die Top 28 und dann in die italienische Ausgabe der Vogue geschafft – Grund genug für den Wäschehersteller Triumph, beim Anblick der durchaus identisch anmutenden “Video Phone”-Dessous stutzig zu werden. Im Dezember wurde deswegen bereits eine einstweilige Verfügung gegen den Rechteinhaber und Musikkonzern Sony Music erwirkt, die jetzt vor Gericht bestätigt wurde. Neben dem Video-Verbot soll außerdem eine finanzielle Entschädigung fällig werden.
Sony-Anwalt Holger Gauss konnte zwar eine gewisse Ähnlichkeit der Entwürfe nicht abstreiten, seiner Meinung nach weiche allerdings “der Slip zum Beispiel komplett ab”. Der Vorsitzende Richter legte jedoch vor allem auf den “Gesamteindruck” Wert und so musste der Musikkonzern wohl oder übel den Kürzeren ziehen.
Martin Diesbach, der Triumph in der Verhandlung vertrat, zeigte sich trotz seines Erfolgs eher verärgert: “Beyoncé ist nicht auf uns zugekommen. Das Wort ‘Arroganz’ ist eine Untertreibung.” Nachdem eine außergerichtliche Einigung im Vorfeld geplatzt war, standen sich beide Parteien deutlich frostig gegenüber. Triumph hätte angeblich auf eine Klage verzichtet, wenn sich Beyoncé im Gegenzug beim nächsten Unterwäsche-Wettwerb als Jurorin verpflichtet hätte. Das wiederum schien der Lady selbst aber weniger zuzusagen.
Das Urteil ist also gefallen, das letzte Wort zum Thema “Video Phone” aber natürlich noch nicht gesprochen: Die Vertreter von Sony haben bereits angekündigt, vor der nächsten Instanz, dem Oberlandesgericht, Widerspruch einzulegen.

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Dsquared ist immer einen Post wert. Die Klamotten der beiden in Italien lebenden Brüder Dean & Dan Caten gefallen mir schon seit Jahren. Allein die recht hohen Preise haben mich immer davon abgehalten, Dsquared zu kaufen. In der neuen Spring/Summer Campaign zeigt sich Dsquared wie gewohnt supersexy. Das Set erinnert sehr an die kanadische Herkunft des Designer-Duos. Dieser “Ranger” Style gefällt mir sehr gut, ist aber sicher nur ein Auszug aus der gesamten Kollektion. Dsquared ist nämlich auch gut darin, sexy Abendgarderobe zu entwerfen.







Charme und Stil findet man in Paris vielerorts. In den 4 Tagen sollte auch der eine oder andere Museumsbesuch auf dem Plan stehen, stattdessen haben wir aber verschiedene Stores besichtigt. Auf dem Bild ist Printemps zu sehen. Der Konsumtempel bietet auf 7 Etagen vorallem Fashion. Ich bin kein Fan von “Kaufhäusern”, aber Printemps find ich gut. Die Shop-in-Shops von Chanel, Gucci oder anderen sind einfach sehr gut umgesetzt und auf einer Etage mit preiswerteren Brands, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Trotzdem gibt es natürlich spannenderes, als ein “Kaufhaus”. Mein neuer Lieblingsstore ist “the Kooples”, von dem es in Paris schon 10 Stores gibt. The Kooples zeigt in seinen s/w gehaltenen Stores eine Frauen und Herren Kollektion. The Kooples spielt mit den Gegensätzen. Auf der einen Seite sind die Klamotten clean & slim, wie man es von skandinavischen Brands kennt, andererseits geizt man aber auch nicht mit Details wie militärischen Symbolen wie Orden, Schulterklappen oder Knöpfen, wie man sie von Uniformen kennt. Die Hemden wiederum mit Button-down Knöpfen eher british, dann viele Cardigans mit angedeuteten Revers. Die Preise liegen bei 300-450 eur für Mäntel und Blazer, 160 eur und mehr für Cardigans, 120 eur für Hemden und 100-120 eur für Basic Jeans, Das französische Brand ist cool und spielt mit den Gegensätzen und Gemeinsamkeiten von Paaren. Mehr dazu gibts auf der Website von 








