Die Looks aus “Telephone”
Internet killed the video star? Von wegen. Die furiose zweite Kollabo-Single von Lady GaGa und Beyoncé schaffte das, was in Zeiten des Schnuffel-Hasen und der Pre-Pre-Pre-Previews eigentlich so last season ist: Man fieberte doch tatsächlich mal wieder auf eine Musikvideo-Premiere hin.
Stückchenweise Fotos als Appetizer und das getwitterte Beileid von Lady GaGa höchstpersönlich an ihr Vorgänger-Video „Bad Romance“, das ja schon toll sei, aber “Telephone” übertreffe einfach alles, waren wohl nicht ganz unschuldig daran.

Und letztendlich war schon allein die Tatsache, dass Jonas Åckerlund – sozusagen der Tarantino unter den Clip-Regisseuren – für das Storyboard verantwortlich war, Zucker auf meinen von Klingelton-Werbung strapazierten Öhrchen. Was man dem Herrn und seiner Crew schon im Vorfeld zu Gute halten musste: Tatsächlich tauchte das Video bis zur Premiere Ende letzter Woche nicht einmal komplett im Netz auf. Das müssen ihnen die Herrschaften Hollywood erstmal nachmachen.
Einen Blick auf das neuneinhalb Minuten lange Meisterwerk haben wir mittlerweile wahrscheinlich alle schon mal riskiert und die wichtigste Frage, die es danach zu klären gilt, ist ja wohl eindeutig: Woher bekommen die Diven im Doppelpack eigentlich diese unglaublichen Outfits? Wir haben die Antwort …

Die absolut überragende Lederjacke stammt aus dem Hause Search & Destroy. Und trendige Fashionistas dürfen jetzt schon mal auf die zu Lockenwicklern umfunktionierten Coladosen zurückgereifen: Die scheinen offensichtlich das nächste große Ding zu werden …

Auch Frau GaGas Lieblingsdesigner durfte Hand anlegen: Dieses komplett irre Outfit mitsamt Vintage-Hut hat kein Geringerer als Thierry Mugler entworfen.
Der Herr hört auf den schmeichelhaften Beinamen “créateur de choc” und ist für die meisten Bühnenoutfits von Beyoncé verantwortlich. Als die noch eine Zahnspange trug, werkelte Mugler schon an den Kostümen für George Michaels Video “Too Funky”. Im Moment konzentriert er sich neben der Superstar-Klamottenberatung aber vor allem auf’s Fotografieren.

Sternchen und Streifen: Für Lady GaGas Louboutin-Boots würde wohl die halbe Frauenwelt töten, ob es uns bei Beyoncés Patriotenklamotte von Oscar Olima ähnlich geht, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln.
Frau GaGas Stars’n'Stripes-Bedeckung wurde von ihrem hauseigenen Kreativteam namens Haus of GaGa entworfen. Dahinter verbergen sich handverlesene wie blutjunge Grafikdesigner, Sounddesigner, Setdesigner, die ihre Brötchen damit verdienen, zusammen mit der Lady die Richtung ihres Stils plus Farbpalette zu entwickeln.
Kleines Schmutz-Detail am Rande: Auch die Location, in der die beiden hier die Hüften schwingen, hat eine heiße Vergangheit – das verlassene Diner war bereits Schauplatz von zwei Schwulenpornos!

Mein absoluter Favorit: Beyoncés Jäckchen von Jean-Charles de Castelbajac. Ich kann nicht mehr dazu sagen als … Zucker! Einfach nur Zucker!

Zum Schluss präsentieren uns die Ladies noch ein kleines Tänzchen vor dem Pussy-Wagon in etwas, dass einer Burka plus Cowboy-Hut verdächtig ähnlich sieht. Verantwortlich für diesen Look: Emilie Pirlot …
Noch viel mehr Details und alle Outfits könnt ihr auf dem Blog von GaGas Stylespion Nummer Eins namens Nicola Formichetti nachlesen.


Das 

Via 


Dsquared ist immer einen Post wert. Die Klamotten der beiden in Italien lebenden Brüder Dean & Dan Caten gefallen mir schon seit Jahren. Allein die recht hohen Preise haben mich immer davon abgehalten, Dsquared zu kaufen. In der neuen Spring/Summer Campaign zeigt sich Dsquared wie gewohnt supersexy. Das Set erinnert sehr an die kanadische Herkunft des Designer-Duos. Dieser “Ranger” Style gefällt mir sehr gut, ist aber sicher nur ein Auszug aus der gesamten Kollektion. Dsquared ist nämlich auch gut darin, sexy Abendgarderobe zu entwerfen.







Charme und Stil findet man in Paris vielerorts. In den 4 Tagen sollte auch der eine oder andere Museumsbesuch auf dem Plan stehen, stattdessen haben wir aber verschiedene Stores besichtigt. Auf dem Bild ist Printemps zu sehen. Der Konsumtempel bietet auf 7 Etagen vorallem Fashion. Ich bin kein Fan von “Kaufhäusern”, aber Printemps find ich gut. Die Shop-in-Shops von Chanel, Gucci oder anderen sind einfach sehr gut umgesetzt und auf einer Etage mit preiswerteren Brands, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Trotzdem gibt es natürlich spannenderes, als ein “Kaufhaus”. Mein neuer Lieblingsstore ist “the Kooples”, von dem es in Paris schon 10 Stores gibt. The Kooples zeigt in seinen s/w gehaltenen Stores eine Frauen und Herren Kollektion. The Kooples spielt mit den Gegensätzen. Auf der einen Seite sind die Klamotten clean & slim, wie man es von skandinavischen Brands kennt, andererseits geizt man aber auch nicht mit Details wie militärischen Symbolen wie Orden, Schulterklappen oder Knöpfen, wie man sie von Uniformen kennt. Die Hemden wiederum mit Button-down Knöpfen eher british, dann viele Cardigans mit angedeuteten Revers. Die Preise liegen bei 300-450 eur für Mäntel und Blazer, 160 eur und mehr für Cardigans, 120 eur für Hemden und 100-120 eur für Basic Jeans, Das französische Brand ist cool und spielt mit den Gegensätzen und Gemeinsamkeiten von Paaren. Mehr dazu gibts auf der Website von 








