Archive for the ‘eco’ Category

Aug 2

Organic Cotton ist cooler als du

fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr
Patrick Mohr, seines Zeichens das oberbayerische Enfant Terrible unter den deutschen Modedesignern, zeigt in beinahe schon spießiger Regelmäßigkeit, dass es trotz aller Ausgeflipptheit der Fashionwelt immer noch kinderleicht ist, alle zu schockieren: Man schicke ein paar Obdachlose oder halbnackte männliche wie weibliche Models mit Glatze und Vollbart über den Laufsteg – und schon darf man in Skandal-Schlagzeilen baden.

Seine aktuelle Kooperation mit NOT JUST A LABEL macht da nicht ganz so laut auf sich aufmerksam, kann sich aber durchaus sehen lassen: Die Londoner, die sich vor allem der Förderung von talentierten Skizzengöttern, Kreativgenies und Nähmaschinen-Addicts widmen, haben ihn für eine nur in limitierter Auflage erhältliche Organic Collection for Spring/Summer 2010 verpflichtet. Zusammen mit seinen Kollegen Aoi Kotsuhiroi und Spon Diogo durfte er exklusiv Hand an das Design der fair produzierten Biobaumwolle-Shirts legen und so ganz viel Zucker für die Augen auf den weißen Untergrund bringen. Sustainable Style ohne Überspanntheit und optisch verstaubte Baumknutscherei – we like!

fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr
fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr
fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr

Jul 26

Nachhaltigkeit auf dem Laufsteg

fashionaire.de MIKENKE Berlin Label Green Fashion Eco Laufsteg
Die Bilderflut der Berliner Fashion Week, die in den vergangenen Wochen auf uns eingeprasselt ist, ebbt langsam ab, flüchtige Eindrücke sind längst verflogen und erst jetzt kristallisiert sich so langsam heraus, welche Styles sich wirklich in die Netzhäute eingebrannt haben – weil sie wunderschön, erschreckend anders oder einfach nur atemberaubend waren. Und die Kreationen des schicken Berlines Labels MIKENKE gehören da ganz klar dazu.

Hinter dem eindrucksvollen Namen verbergen sich die Designerinnen Rosa Gröszer und Tina Luther, die sich nicht anderes vorgenommen haben, als Nachhaltigkeit und High Fashion zu vereinen. Laufstegreife Kollektionen mit Respekt für Mensch und Natur, die sich entschlossen von Stil-Schubladen emanzipieren, sind das Ziel, dabei wird das Atelier gerne mal zum Labor und die beiden designenden Damen zu Mode-Mathematikerinnen: Für jede Kollektion steht eine andere geometrische Grundform Pate, die dann als Modul angeordnet, konstruiert, drapiert, zergliedert, gefaltet, gestrickt und gedruckt wird. Rosa Gröszer und Tina Luther sind seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ein eingespieltes Team, das schon früh erkannt hat, dass Nachhaltigkeit für höchste Ansprüche nicht die Kür, sondern die Pflicht ist.

fashionaire.de Mikenke DaWanda Ready To Green Award Eco High Fashion Berlin
Und das muss natürlich belohnt werden: Anfang des Monats hat MIKENKE den „READY TO GREEN“-Award von DaWanda und THEKEY.TO eingeheimst. Die Teilnahmebedingung? Ein wunderbares Outfit zaubern, das innovativ, fair und nachhaltig produziert ist. Kein Wunder also, dass sich die Jury restlos in den kleidsamen MIKENKE-Beitrag verliebt hat. Das prämierte Kleid mutet beinahe skulpturartig an, besteht aus hundert Prozent kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle und ist natürlich jetzt schon ausverkauft. Aber keine Panik, im virtuellen Zuhause der beiden gibt es noch ohne Ende Styles – oder besser gesagt “Irritation im Nahbereich”, denn so lautet schließlich der offizielle Name der neusten Stücke.

Wir gratulieren jedenfalls erstmal und wünschen den Damen nur das Beste, weil es eine herrlich unangestrengte grüne Mission im Modezirkus defintiv verdient hätte.

Jul 21

Eco Fashion ist sexy

NEW YORK - SEPTEMBER 11:  Taylor Momsen attends Fashion Week Spring 2010 presented by Mercedes-Benz at Bryant Park on September 11, 2009 in New York City.  (Photo by Michael Buckner/Getty Images for Mercedes-Benz)
Thigh Highs, in der Anti-Fashion-Sprache besser als Strapsen bekannt, sind offensichtlich nicht mehr nur schlafzimmertauglich: Taylor Momsen, mit der wir dank Gossip Girl im ersten Moment wohl eher den Namen Jenny verbinden, führt die guten Stücke mittlerweile regelmäßig als Accessoire in Kombination mit ihren sowieso schon ziemlich knappen Tagesoutfits aus. Ob dieser Alltags-Look auch bei Über-Sechzehnjährigen fernab von Image-Neurose und krampfhafter Bad Girl-Attitüde (aber hey, nicht missverstehen, Taylor darf das, sie ist immerhin ein Teenie!) funktioniert, ist zwar die Frage – aber davon wollen wir uns den Spaß an der Sache jetzt mal nicht verderben lassen.

Wer den Style also mal ausprobieren möchte, sollte sich vertrauensvoll an die Leute von Sock Dreams wenden. Die vertreiben nämlich neuerdings auch das Green Fashion-Pendant zu Taylor Momsens Lieblingsstücken, was im Klartext bedeutet: Die “Extraordinary Thigh Highs” bestehen zu 85 Prozent aus Bio-Baumwolle und werden unter fairen Bedingungen in den USA gefertigt. Alle, die sich dazu berufen fühlen, das “Eco ist doch nur Birkenstock-Style”-Argument mal wieder aussagekräftig vom Tisch zu wischen, bekommen hier also die perfekte Gelegenheit serviert. Ladies: Los geht’s!

fashionaire.de Taylor Momsen Tigh Highs Eco Fashion

Jul 8

Buttons aus zerfledderten Heften

Buttons sind die Karl Lagerfelds unter den Accessoires: Die guten Stücke gibt’s schon ewig und trotzdem verlieren sie irgendwie nie ganz ihr Trendpotential – guckt euch die wilden Teenies da draußen doch mal an! Zu meinen “Guckt mal, was ich für ‘nen geilen Musikgeschmack hab”-Zeiten waren die Dinger natürlich auch Pflicht und sollten sorgfältig über Outfit und Tasche verteilt werden: Ob nun die Ramones, Nirvana oder sonstige Statement-Bands – ich hatte sie quasi alle. Und zu erwähnen, dass Verlieren jedes Mal Trauer galore bedeutete, ist wahrscheinlich überflüssig.

Mit dem Alter (ja, ich bin mittlerwile 52. Also gefühlt zumindest.) beginnt man dann aber doch, zu selektieren. Meistens zwangsweise, weil die Lieblingsstücke von früher längst zertrampelt auf den Konzertböden, Unifluren und Innenstadt-Kopfsteinplastern dieser Welt liegen. Wem’s genauso geht, dem seien die Anno Badges von André Britz wärmstens ans Herz gelegt. Der recycelt einfach mal alte Magazine aus den 50ies und 60ies zu Ansteckbarem und sorgt so für nie versiegenden Button-Nachschub. Das ist nicht nur very sustainable, sondern quasi eine DIY-Herausforderung – jetzt müsste man nur noch ‘nen Stapel schnieker Retro-Blättchen zu Hause rumliegen haben …

fashionaire.de Retro Buttons 60s 50s Anno Badge Selfmade
fashionaire.de Retro Buttons 60s 50s Anno Badge Selfmade
fashionaire.de Retro Buttons 60s 50s Anno Badge Selfmade
fashionaire.de Retro Buttons 60s 50s Anno Badge Selfmade
[ via ]

Jul 4

Zu heiß für Klamotten

fashionaire.de Priti Polish NYC Nagellack Eco Sustainable Green
Ich sitze hier am tropischten Wochenende überhaupt vor dem Notebook und obwohl ich nur meine Finger bewege, bin ich ungefähr so platt wie nach ‘nem Marathon. Es ist einfach zu heiß. Zu heiß zum Lernen. Zu heiß zum Arbeiten. Zu heiß zum Sitzen. Und vor allem: Zu heiß für Klamotten jeglicher Art! Klingt auf einem Modeblog erstmal problematisch, aber da Nagellacke mittlerweile sowas wie das Neue Schwarz sind (und nicht mal bei den Temperaturen zerfließen können!), müssen wir dank Damen wie Kim D’Amato selbst bei gefühlten 4000 Grad im Schatten nicht ganz auf Style verzichten.

Das Ex-Model hat es sich mit ihrer Marke Priti in New York zur Aufgabe gemacht, schnieke Lackfarben auf die Nägel der Fashionistas zu bringen – und zwar hundert Prozent umweltfreundlich. Das bedeutet im Klartext: Alle von ihr vertriebenen Nagellacke sind frei von giftigen und krebserregenden Stoffen und selbst der eigens angefertigte Lackentferner kommt ohne Aceton oder Petroleum aus.

Dass das nicht nur der Natur, sondern auch den Nägelchen gut tut, haben mittlerweile auch hochkarätige Kunden kapiert: Für die Fashion Week in New York lassen sich die Labelbosse von Donna Karan, Tommy Hilfiger oder Proenza Schouler für die aktuellen Kollektionen gerne mal individuell kreirte Farben zusammenmischen – und wenn ihr euren Händen jetzt auch gerne mal eine ökologisch korrekte plus garantiert wasserfeste Wellnessbehandlung bieten wollt, dann immer schön hier entlang.

Jun 17

Green (Festival-)Fashion

Wenn Fashionistas die Heels in die Ecke pfeffern und Hipster freiwillig wlanlos in abgelegene Örtchen pilgern, um dort ungewaschen in einem Zelt zu nächtigen, ist defintiv – ihr ahnt es natürlich schon – Festivalsaison! Jaja, für das geballte Paket der Bands seines Vertrauens unter freiem Himmel nimmt man schon so Einiges in Kauf – und glaubt mir, seit dem Todespendel von Rock im Park (eine mit feuchtem Dreck und Ich-wills-gar-nicht-wissen gefüllte Wasserbombe, die an einer improvisierten Riesenangel über einen Baum gehängt wurde, um ahnungslose Dixieklogänger zu … ähm, kitzeln) weiß ich definitiv, wovon ich spreche.

Bei Prodigy in der ersten Reihe genauso heiß auszusehen wie während einer spontanen Tomatensaucendusche (verursacht von einer gaskocherbedingt in die Luft gesprengten Raviolidose – zum Beispiel!) wäre also schon Herausforderung genug, aber nein: Dazu muss natürlich noch einkalkuliert werden, dass das perfekte Festival-Outfit für alle denkbaren Wetterlagen geschaffen sein sollte.

Denn nur, weil unsere allerliebsten Open Air-Orgien zufällig im Sommer stattfinden, können wir noch lange nicht davon ausgehen, dass wir einfach nur schnell Sonnencreme plus Bikinioberteil neben die Biervorräte stopfen und losfahren können. Es regnet, es nieselt, es glüht, es matscht: Der gute alte Wettergott zeigt sich meiner Erfahrung nach immer genau an dem Wochenende besonders kreativ.

fashionaire.de Festival Outfit Styleguide Organic Eco Green Fashion Sustainable
Vergesst also nietenbesetzte Römersandälchen, die sich beim ersten Schritt in Richtung Dreckpfütze auflösen und denkt erst gar nicht an Minikleidchen, wenn ihr unter einsachtzig groß seid und gerne mal während der Konzerte von ein paar starken Herren hochgehoben werden wollt, um was von der Bühne zu sehen (Upskirt-Alarm!). Wir präsentieren euch an dieser Stelle ein Outfit, dass neben hundertprozentiger Festival-Funktionstüchtigkeit auch noch verdammt sexy ist – und das Allerbeste: Alle Klamotten stammen aus unserem schmeichelweichen Organic- und Fairtradefashion-Sortiment.

Starring: Das knallrot-herzliche Fairliebt-Shirt in Kombi mit dem riesigen Kuyichi-Tuch (wahlweise als Halswärmedingens genauso wie als Sonnenschutz für’s Köpfchen oder Sitzgelegenheit nutzbar) ist die Basis – für kalte Abendstunden empfehlen wir den ultimativen Name-Ist-Programm-Pulli von armedangels zum Drüberziehen. Wer neben dem Festivalbändchen nicht ganz auf Accessoires verzichten kann, darf sich gerne an unserer Hammer&Soul-Schmucksammlung erfreuen. Oh ja, stimmt, das Wichtigste hätten wir ja beinahe vergessen: Die richtige Beinbekleidung! Und weil Jeans auf der Unkaputtbarkeitsliste nach wie vor unangefochten auf Platz Eins liegen, sucht ihr euch einfach hier eine aus und schnippelt sie je nach Temperatur auf die richtige Länge.

Dann noch schnell die Bikerboots von Terra Plana an die Füßchen geschnallt und schon kann’s losgehen. Wir fassen zusammen: Ihr solltet im besten Fall schön brav schon beim Einkaufslisteschreiben an eure Styleplanung denken und euch gleich hier bei uns in der Freen-Sektion eindecken. Es lohnt sich, Ladies! Und wo wir gerade beim Thema sind: Habt ihr noch weitere Inspirationsquellen, Lieblingsteile oder Unverzichtbarkeitsstücke, die ihr auf dem Southside & Co. unbedingt an eurer Seite haben müsst? Immer her damit!

[ Bild via Stig Nygaard ]

Jun 15

Wasser ist Leben! | 2aid.org

Wir haben vor kurzem Anna und Marc von 2aid.org kennengelernt. Die Beiden sind mit einem Team vieler Unterstützer dafür im Einsatz, dass in den afrikanischen Entwicklungsländern mehr Menschen sauberes Wasser zugänglich wird. Die Hilfsorganisation 2aid.org nutzt vorallem Social Media, um auf sich und seine Projekte aufmerksam zu machen. Was uns daran besonders gefällt ist, dass man mit relativ wenig monetärem Einsatz relativ viel und schnell etwas bewirken kann. In den nächsten Wochen werden wir eine wöchentliche Shirt-Aktion starten, deren Gewinn wir dem Bau eines Brunnens zur Verfügung stellen werden. Warum das so Sinnvoll ist, zeigt der brandneue Imagefilm von 2aid.org.

Ubrigends: Aktuell läuft eine WM-Aktion auf der Fanpage von 2aid.org. Clickt mal drauf, macht mit und gewinnt einen Gutschein für fashionaire im Wert von 50 Euro.

Jun 5

Coming up: The Baand

Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber als mir Patric die frisch eingetrudelten Shoots von The Baand gezeigt hat, war ich, ähm ja – einfach nur hin und weg. Fashion Basics nennen Julie Villumsen und Stine Bauer, ihres Zeichens die Designerinnen hinter den schicken Stoffstückchen, ihre Kollektion und ich habe selten ein Lookbook gesehen, dass den Ton einer Klamotten-Linie so genau trifft. Hach =)

fashionaire.de Eco Fashion Fashion Basics The Baand
Bevor ich hier aber begeisterungsmäßig völlig durchdrehe, gucken wir lieber mal, was hinter der ganzen Sachen steht, was? Okay: Julie lernte die freie Textilverkäuferin Stine 2002 bei der Gründung ihres Labels makeZenz kennen, nach drei Jahren Zusammenarbeit machte Stine Nägel mit Köpfen und stieg kurzentschlossen in Julies’ Business ein.

Die hat sich übrigens nach einer kleinen Krise aufgrund der allgemein geltenden Produktionsbedingungen der Fashionindustrie schon während ihrer Ausbildung dazu entschlossen, ihre Klamotten absolut organic zu produzieren. Die The Baand-Linie besteht dementsprechend aus Bio-Baumwolle, die unter fairen Produktionsbedingungen in Lima hergestellt wurde. Zusammen mit den aus New York stammenden Printvorlagen, die von keinem Geringeren als Marc Jacobs’ Grafiker Matthew Langille entworfen wurden, schaffen die beiden Ladies den perfekten Spagat zwischen Fashion und Sustainable Style.

Und was erwarten Julie und Stine selbst von ihren Klamotten? Dass sie klassische Kleiderschrank-Must-Haves darstellen, die keiner Lady fehlen sollten – und trotzdem bequem zur Lieblingsjeans kombiniert werden können. Also, dann haltet eure Fingerchen mal ganz nahe an Tastatur und Maus, um im richtigen Moment klicken zu können – denn die Teile gibt’s demnächst exklusiv bei fashionaire/eco!

fashionaire.de Eco Fashion Fashion Basics The Baand

Jun 2

Knowledge Cotton Academy

Knowledge Cotton Academy, freen, eco fashion, online shop“Gain Knowledge” ist neben “Take Action” und “Earn Respect” einer der drei Claims, die für KNOWLEDGE COTTON APPAREL stehen. Wie sehr sich das dänische Eco-Fashionbrand daran orientiert, haben wir festgestellt, als Mads und Aki von Knowledge Cotton bei uns waren. Smart fand ich das Brand schon aufgrund von Design, Materialien und Verarbeitung. Jetzt aber nimmt man mit der “Knowledge Cotton Academy” das Heft in die Hand und informiert seine Händler und Kunden ausführlich, was hinter: Biobaumwolle, Alpakawolle oder der Wiederverwertung von PET steht. Leute wie ich, die noch grün hinter den Ohren sind wenn´s um Eco & Sustainablity geht (oder eben doch noch nicht “grün”), werden aufgeklärt. Der Händler sollte schon wissen, was er verkauft und als Kunde muss man schon erfahren können, was denn die Eco-Brands genau machen.

Die Copy der “Knowledge Cotton Academy” behandelt folgende Themen, die ich 5 Posts kurz zusammengefasst vorgestellt werden:

1. Baumwolle vs. Biobaumwolle

2. Was ist Biobaumwolle

3. Schafswolle

4. Alpaca Wolle

5. PET und was man damit (noch) machen kann

6. Zertifikate

Sollte die Lust zum Lesen fehlen, kann man sich natürlich auch direkt die Sachen auf Freen, unserem Organic- und Fairtrade Shop anschauen.

KCA, Knowledge Cotton Apparel, Eco Fashion aus Dänemark Here we go: Baumwolle vs. Biobaumwolle

Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Die langen Fasern werden für die Textilproduktion zu dünnen Fäden gesponnen. Seine Eigenschaften wie Hautfreundlichkeit, Haltbarkeit und Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeit oder Schmutz, das es auch wieder abgeben kann, macht es zu meißt verwendeten Naturfaser zur Herstellung von Textilien. 33% aller Textilien weltweit werden aus Bauwolle hergestellt. Zudem ist die Produktion von Baumwolle sehr effizient. Nur 10% des Rohstoffes gehen verloren.

Warum ist es wichtig, dass Biobaumwolle genutzt wird?

24.500 t Baumwolle im Jahr 08/09 mit Wachstumsraten von ca. 3%. 9 Milliarden Shirts oder 2,3 Milliarden Jeans und die Alternative zu Baumwolle könnten nur Kunstfasern sein. Konventionell angebaute Baumwolle beansprucht 10% der chemischen Düngemittel und 25% der Pestizide weltweit. Für jedes Shirt waren 165 Gramm und für jede Jeans sogar 375 Gramm Chemikalien und Pestizide bis zur Herstellung notwendig. Ganz zu schweigen von dem damit einhergehenden Kohlendioxid-Ausstoß. Pro Shirt entstehen 7-9kg CO2.

Das ist schlecht, aber nicht nur für die Erde. 20.000 Arbeiter sterben jährlich an Vergiftungen und ein Großteil davon auf den Farmen für konventionell wachsender Baumwolle. Unfassbar, oder…

Der nächste Post zum Thema wird netter. Dann gehts drum, wie Biobaumwolle wächst und was es auszeichnet.

Jun 1

Terraplanas EVO auf Lager! | Der Schuh mit der Barfuss-Technologie

fashionaire, terraplana, evo, laufschuh, eco, freen Terraplanas EVO Laufschuhe haben wir jetzt auf Lager! Der Schuh mit der VIVOBAREFOOT Technologie ist das Thema vieler Laufschuh-Experten, denn der Schuh stetzt an der Philosophie an, dass für den gesamten Bewegungsapperat “barfuss laufen” das  Gesündeste ist. Wir haben das Thema “barfuss laufen” bereits in einem Post ausführlich behandelt. Ich hab den Schuh getestet und zu Beginn ist es schon etwas ungewohnt, weil die übermäßige Dämpfung a la Air Max oder ähnlichen fehlt. Die natürlichere, stärkere Belastung stärkt aber letztendlich Muskeln und Gelenke und das Laufgefühl ist einfach “echter”.

Den Terraplana EVO mit der BAREFOOT Technologie gibts bei uns in 3 Farben (in “weiß” in 1-2 Tagen online). Der Preis liegt bei € 129,-

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Mai 24

Eco-Toilets in Cannes

Glamour, Schaulaufen und Luxus stehen im Lifestyle-Lexikon gleich neben Cannes? Fehlanzeige. Im VIP-Bereich der After Show-Party zum Eröffnungsfilm “Robin Hood” mussten unsere verwöhnten Leinwandhelden mit einer experimentellen Klo-Anbindung klarkommen: Bei den dort angebrachten sogenannten Eco-Toilets sucht man den Spülknopf vergeblich und verdeckt sein Geschäft stattdessen im Nagerstyle direkt nach der Beendigung mit einer Art Holzwolle.

Und damit Eva Longoria, Mark Strong und diverse Kollegen auch gleich wussten, wo’s lang geht, hatten die klugen Veranstalter eine Art Bedienungsanleitung zum ökologisch wertvollen Klogang für Dummies entwickelt:

fashionaire.de Eco Toilets Cannes Eva Longoria
Und spätestens, wenn man das eine oder andere Gläschen Champagner intus hat, kann ja ein bisschen Nachhilfe auch nicht schaden.

via Popbitch

Apr 27

Sowas von Green Fashion

Wenn das mal nicht ein Paradebeispiel für Sustainable Style ist: Michaela von Cool Outfit zeigt uns Ladies einen überragenden und von der Zweigstelle erdachten Vorschlag zum Schuh-Recycling. Alte oder sowieso nur zum Angucken gekaufte Mörderheels müssen also ab sofort nicht mehr gleich in die Tonne wandern, schließlich kann man sie ja auch so schnieke und blühend in Szene setzen wie hier:

fashionaire.de Green Fashion Flower Heels Zweigstelle
Wäre da nur noch das Problem mit dem Daumen. Also meinem. Der ist nämlich nicht grün, sondern anscheinend irgendwie giftig. Bisher hat jedenfalls keine meiner Fensterbrettpflanzen länger als einen Monat überlebt. Für eine Heels- plus Blümchenspende bin ich also immer zu haben …

Apr 22

EVO, Terraplana´s Barfussschuh

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Wir sind geboren, um zu laufen…. barfuss. Okay, im Laufe der Evolution hat sich manifestiert, dass “barfuss” laufen nicht besonders komfortabel ist. Wir Menschen haben uns weiterentwickelt und unsere Umwelt hat sich entsprechend verändert. Sollten wir aber nicht noch in der Lage sein, aufgrund unserer Anlagen barfuss zu laufen? Sollten Muskulatur und Sehnen nicht stark genug sein, um unsere Gelenke durch die Belastung der veränderten Untergründe zu schützen?

Ich glaube, es war so Anfang der 80er, als die großen Sportartikelhersteller mit speziellen Dämpfungen für (Lauf)Schuhe auf den Markt kamen. High-Tech Dämpfungen a la “Nike Air” wurden ständig weiterentwickelt. Dabei ging und geht es aber nicht nur um mehr Komfort, sondern dicke Sohlen sehen auch cool und besonders “wirkungsvoll” aus. Die Frage ist nur: brauchen unsere Füße das?

“Vivo Barefoot” ist eine Technologie, die ganz klar darauf ausgerichtet ist, durch eine minimalistische, ultradünne Sohle und eine schmale Form das natürliche Gefühl des barfusslaufens wieder zurückzugeben. Dabei wird aber nicht auf das verzichtet, was ein guter Schuh können muss. Die widerstandsfähige Kunststoffsohle federt auf natürliche Weise ab und das netzartige Obermaterial gibt dem Fuß Schutz und Stabilität.

Das Eco-Schuhbrand Terraplana hat mit dem “Evo” einen (Lauf)Schuh für Frauen und Männer auf den Markt gebracht, der die “Vivo Barefoot” Technologie nutzt. Träger werden sich eines natürlichen Gefühls erfreuen und der ganze Bewegungsapparat, aber insbesondere die Füße, können sich wieder zur alten Stärke entwickeln. Etwas, dass wir seit dem Tragen vom Schuhen mit superkomfortablen High-Tech Sohlen nämlich eingebüßt haben. Unterentwickelt und zu wenig stimuliert sind Muskeln und Sehnen, was uns letztendlich verletzungsanfälliger macht.

Terraplana als Ethical Shoe Brand hat sich auf die Fahnen geschrieben, auf eine umweltfreundliche Art und Weise zu produzieren. Bei den Designs und Technologien geht es um Nachhaltigkeit und Natürlichkeit. Diesem Ansatz folgt auch das Model Evo mit seiner Barefoot Technologie.

Ab Ende Mai wird es den Evo auf fashioanire/eco, unseren Shop für Organic & Fairtrade Fashion, geben. Weitere Infos dazu folgen…

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Apr 22

Puma´s Clever Little Bags | nachhaltig & cool

Das Thema Nachhaltigkeit ist gerade im Verpackungssektor enorm wichtig.  Als Wegwerfgesellschaft haben wir keine Zukunft. Hier ist vorallem die Industrie in der Verantwortung, Produkte und Verpackungen an den Markt zu bringen, die nachhaltiger sind. Das fängt in der Produktion bei einem sparsamen Umgang mit den Ressourcen Umwelt und Arbeitskraft an und hört bei der Verwertung noch nicht auf. Es stellt sich nämlich auch die Frage, wie lange etwas haltbar oder besser: “sinnvoll nutzbar” bleibt. Ich denke, PUMA hat mit dem CLEVER LITTLE BAG eine gute Idee gehabt und umgesetzt. Herausvorderung war, eine Alternative zum herkömmlichen Schuhkarton zu finden. Wenn ich mir überlege, dass Schuhkartons oftmals nicht mal mehr vom Kunden im Geschäft mitgenommen, geschweige denn gebraucht werden, so ist das eine wirklich sinnvolle Sache. Das Video zeigt PUMA´s Innovation und belegt den Unterschied für die Umwelt mit eindrucksvollen Zahlen. Großartig!

Da fällt mir ein, dass doch Zalando angeblich 5000 Paar Schuhe am Tag verschickt. Das wäre doch mal wirklich gute Idee, sich alle Schuhe ohne Kartons liefern zu lassen und dann eine ähnliche Lösung umzusetzen. Als Copy Cat haben Sie ja Erfahrung mit dem Umsetzen von guten Ideen anderer und eine coole Marketing-Aktion wär´s allemal (Vorausgestetzt natürlich, die Lieferanten könnten da mitspielen)

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