KnowledgeCotton Apparel
Wissen ist Macht. Ihr wisst nichts? (Macht nichts! Sorry, aber der musste jetzt einfach sein). Und mal ernsthaft – wenn ihr in Sachen Eco Fashion noch nicht so wirklich bewandert seid, solltet ihr euch einfach an die Philosophie von Mads Mørups Label halten. Gain Knowledge. Take Action. Earn Respect: Die ersten beiden Punkte haben seine aus 100 Prozent Bio-Baumwolle produzierten Klamotten von KnowledgeCotton Apparel bereits mit Bravour gemeistert und spätestens, nachdem ihr diesen Text gelesen habt, werdet ihr mir auch in Sachen Respekt zustimmen. Wetten =)?

Aber von vorne: Am Anfang stand, wie nicht mal so selten bei Erfolgsgeschichten, das Business von Daddy. Das Etikett des Vorzeige-Labelgründers wurde Herrn Mørup quasi schon in die Wiege gelegt. Schließlich gründete sein Papa Jorgen bereits Ende der Sechziger Jahre die “J. Morup Stof”, eine auf qualitative hohe und umweltfreundliche Produktionsweise spezialisierte Textilfabrik im dänischen Jütland, wo sich Klein-Mads den ein oder anderen Handgriff in aller Ruhe abgucken konnte.
Und das scheint ziemlich gut geklappt zu haben. Denn aus dem Traditionsunternehmen hat der Sohnemann mittlerweile ein Trendlabel mit Vorbildfaktor gemacht: “Nachhaltige Qualität ist das Herz von KnowledgeCotton Apparel.”, erklärt Mads Mørup in einem Interview bei styleranking.

Und das böse Klischee, das mit M anfängt und Üsli-Style aufhört, bleibt einem bei diesen Bildern ja auch mal wirklich im Hals stecken, oder? Mads Mørup greift in seinen Kollektionen den bereits von seinem Daddy geprägten sportlichen Stil auf. Die Shirts (ab 29,90€), Longsleeves, Hemden, Hosen und Hoodies haben genau die richtigen Mischung aus schnieke und casual und wenn ihr jetzt dringend auch mal so hot aussehen wollt wie der gute KnowledgeCotton Apparel-Vorzeige-Herr, dann nichts wie ab in Richtung Freen.













Bread&Butter Tag 1: G-Star machte entgegen der vorherigen Messen nur noch eine Show pro Tag. Umso größer war der Andrang auf die heißbegehrten Tickets.Das Set-up der Show war beeindruckend. Die Bühne in einem Cirkus-ähnlichen Zelt war als Kreuz angeordnet, sodaß die schätzungsweise 500 Zuschauer besten Blick hatten. Ein Highlight neben Fashion & Show war auch die Liveband, die mit einem Mash-up aus Funk, Hip Hop & Soul kräftig einheizte. G-Star´s Show, bei der übrigens auch Germany´s Next Topmodel Sara Nuru mitlief, war mal wieder großes Kino.


Dsquared ist immer einen Post wert. Die Klamotten der beiden in Italien lebenden Brüder Dean & Dan Caten gefallen mir schon seit Jahren. Allein die recht hohen Preise haben mich immer davon abgehalten, Dsquared zu kaufen. In der neuen Spring/Summer Campaign zeigt sich Dsquared wie gewohnt supersexy. Das Set erinnert sehr an die kanadische Herkunft des Designer-Duos. Dieser “Ranger” Style gefällt mir sehr gut, ist aber sicher nur ein Auszug aus der gesamten Kollektion. Dsquared ist nämlich auch gut darin, sexy Abendgarderobe zu entwerfen.
Kleid: Jack Leopard, Knit: Style Jupiter
Charme und Stil findet man in Paris vielerorts. In den 4 Tagen sollte auch der eine oder andere Museumsbesuch auf dem Plan stehen, stattdessen haben wir aber verschiedene Stores besichtigt. Auf dem Bild ist Printemps zu sehen. Der Konsumtempel bietet auf 7 Etagen vorallem Fashion. Ich bin kein Fan von “Kaufhäusern”, aber Printemps find ich gut. Die Shop-in-Shops von Chanel, Gucci oder anderen sind einfach sehr gut umgesetzt und auf einer Etage mit preiswerteren Brands, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Trotzdem gibt es natürlich spannenderes, als ein “Kaufhaus”. Mein neuer Lieblingsstore ist “the Kooples”, von dem es in Paris schon 10 Stores gibt. The Kooples zeigt in seinen s/w gehaltenen Stores eine Frauen und Herren Kollektion. The Kooples spielt mit den Gegensätzen. Auf der einen Seite sind die Klamotten clean & slim, wie man es von skandinavischen Brands kennt, andererseits geizt man aber auch nicht mit Details wie militärischen Symbolen wie Orden, Schulterklappen oder Knöpfen, wie man sie von Uniformen kennt. Die Hemden wiederum mit Button-down Knöpfen eher british, dann viele Cardigans mit angedeuteten Revers. Die Preise liegen bei 300-450 eur für Mäntel und Blazer, 160 eur und mehr für Cardigans, 120 eur für Hemden und 100-120 eur für Basic Jeans, Das französische Brand ist cool und spielt mit den Gegensätzen und Gemeinsamkeiten von Paaren. Mehr dazu gibts auf der Website von 












Noch gar nicht lang ist´s her, da hatte ich mich erstmalig mit eco- und fairtrade Fashion beschäftigt. In der Konzeptionsphase des (kommenden) Fashionaire Shops ergab sich für uns die Möglichkeit, in Kooperation mit einer renommierten Modeagentur gemeinsam ein Onlineshop umzusetzen, der ausschließlich eco- und fairtrade Fashion präsentiert. Vor dem Hintergrund, dass sich Fashionaire ja zu einer Online-Heimat für einen individuellen Streetstyle entwickeln möchte, war ich von Beginn an von dieser Idee begeistert.
yumi style: Y311. Shoes: Dico Copenhagen WF1455



