Green (Festival-)Fashion
Wenn Fashionistas die Heels in die Ecke pfeffern und Hipster freiwillig wlanlos in abgelegene Örtchen pilgern, um dort ungewaschen in einem Zelt zu nächtigen, ist defintiv – ihr ahnt es natürlich schon – Festivalsaison! Jaja, für das geballte Paket der Bands seines Vertrauens unter freiem Himmel nimmt man schon so Einiges in Kauf – und glaubt mir, seit dem Todespendel von Rock im Park (eine mit feuchtem Dreck und Ich-wills-gar-nicht-wissen gefüllte Wasserbombe, die an einer improvisierten Riesenangel über einen Baum gehängt wurde, um ahnungslose Dixieklogänger zu … ähm, kitzeln) weiß ich definitiv, wovon ich spreche.
Bei Prodigy in der ersten Reihe genauso heiß auszusehen wie während einer spontanen Tomatensaucendusche (verursacht von einer gaskocherbedingt in die Luft gesprengten Raviolidose – zum Beispiel!) wäre also schon Herausforderung genug, aber nein: Dazu muss natürlich noch einkalkuliert werden, dass das perfekte Festival-Outfit für alle denkbaren Wetterlagen geschaffen sein sollte.
Denn nur, weil unsere allerliebsten Open Air-Orgien zufällig im Sommer stattfinden, können wir noch lange nicht davon ausgehen, dass wir einfach nur schnell Sonnencreme plus Bikinioberteil neben die Biervorräte stopfen und losfahren können. Es regnet, es nieselt, es glüht, es matscht: Der gute alte Wettergott zeigt sich meiner Erfahrung nach immer genau an dem Wochenende besonders kreativ.

Vergesst also nietenbesetzte Römersandälchen, die sich beim ersten Schritt in Richtung Dreckpfütze auflösen und denkt erst gar nicht an Minikleidchen, wenn ihr unter einsachtzig groß seid und gerne mal während der Konzerte von ein paar starken Herren hochgehoben werden wollt, um was von der Bühne zu sehen (Upskirt-Alarm!). Wir präsentieren euch an dieser Stelle ein Outfit, dass neben hundertprozentiger Festival-Funktionstüchtigkeit auch noch verdammt sexy ist – und das Allerbeste: Alle Klamotten stammen aus unserem schmeichelweichen Organic- und Fairtradefashion-Sortiment.
Starring: Das knallrot-herzliche Fairliebt-Shirt in Kombi mit dem riesigen Kuyichi-Tuch (wahlweise als Halswärmedingens genauso wie als Sonnenschutz für’s Köpfchen oder Sitzgelegenheit nutzbar) ist die Basis – für kalte Abendstunden empfehlen wir den ultimativen Name-Ist-Programm-Pulli von armedangels zum Drüberziehen. Wer neben dem Festivalbändchen nicht ganz auf Accessoires verzichten kann, darf sich gerne an unserer Hammer&Soul-Schmucksammlung erfreuen. Oh ja, stimmt, das Wichtigste hätten wir ja beinahe vergessen: Die richtige Beinbekleidung! Und weil Jeans auf der Unkaputtbarkeitsliste nach wie vor unangefochten auf Platz Eins liegen, sucht ihr euch einfach hier eine aus und schnippelt sie je nach Temperatur auf die richtige Länge.
Dann noch schnell die Bikerboots von Terra Plana an die Füßchen geschnallt und schon kann’s losgehen. Wir fassen zusammen: Ihr solltet im besten Fall schön brav schon beim Einkaufslisteschreiben an eure Styleplanung denken und euch gleich hier bei uns in der Freen-Sektion eindecken. Es lohnt sich, Ladies! Und wo wir gerade beim Thema sind: Habt ihr noch weitere Inspirationsquellen, Lieblingsteile oder Unverzichtbarkeitsstücke, die ihr auf dem Southside & Co. unbedingt an eurer Seite haben müsst? Immer her damit!
[ Bild via Stig Nygaard ]




Merlin in einem Shirt von Bioshirt Company.



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