Converse: DIY vs. Missoni

Chucks tragen verbreitet sofort einen angenehmen Hauch rebellischer Coolness um einen herum und wer was anderes behauptet, lügt. James Dean hat sie hip gemacht, die Ramones cool, Mick Jagger hat in ihnen geheiratet und Kurt Cobain hat sie zelebriert. Es gab Höhen und Tiefen, okay, aber kein anderer Schuh hat in den vergangenen Dekaden so oft sein Trend-Revival gefeiert wie die Treter von Converse. Ein Unternehmen, das übrigens schon 2003 von Nike übernommen wurde – was mich persönlich irgendwie ein bisschen schockiert hat, aber gut.
Bleiben wir lieber beim Stil und da gibt es bei Chucks natürlich nur die einzige wahre Variante: Verdreckt und löchrig. Ein Motto, das die DIY-Menschen von The Berry wohl ein bisschen zu wörtlich genommen und einem Paar der guten alten Turnschuhe in experimentelle – ja, sagen wir mal: Riemchentreter verwandelt hat.

Wem das dann doch ein bisschen zu wenig Stoff ist – kein Problem! Pünktlich zur Herbstsaison gibt’s die Dinger auch in der Luxusversion, weil Converse sich doch tatsächlich Missoni als ersten Designer-Kooperationspartner ausgesucht hat, um die Chucks zur Abwechslung mal so richtig vom punkigen Siffeimage zu befreien. Leder und hochwertige Prints sind da natürlich Pflichtprogramm und dass die fancy Ausgabe der Converse-Klassiker trotzdem nur um die 200 Dollar kosten soll, ist ja fast schon schnäppchenverdächtig. Ihr habt also die Wahl, liebe Trendsetter. Und falls ihr euch für die erste Variante entscheidet, würden wir uns über ein Schnippel-Tutorial natürlich sehr freuen.
[ via The Berry und Fashion Indie ]
Merlin in einem Shirt von Bioshirt Company.















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