Posts Tagged ‘diy’

Dez 18

Bloggerin Berlinessa designt BABYSNAPP…

Wenn ich schlafen gehe, verlässt Bloggerin Katja ihr neues Büro in Williamsburg, Brooklyn. Feierabend. Sie hat es nicht weit. Der Stadtteil, in dem Hipster-Kultur geboren wurde, ist ihr Zuhause. Die blonde Berlinerin lebt das, was die Herrschaften Auswanderer im Privatfernsehen irgendwie nie so ganz auf die Reihe kriegen: Sie fühlt sich in der amerikanischen Metropole mindestens so heimisch wie an der Spree. New York ist ihr Hauptwohnsitz – seit mehreren Jahren.

fashionaire.de BABYSNAPPY Blogger DIY Katja New York

Eine eigene Partyreihe, ein nagelneuer Supper Club und ein anspruchsvoller Job sorgen dafür, dass Katja eigentlich nie auf der Couch sitzt. Und trotzdem war es ihr Wohnzimmer, das ihr Leben mit einem Mal in die Modewelt der Kleinsten katapultiert hat.

Katja, es gab da diesen einen magischen Abend. Vor dir lagen ein bisschen Filz, ‘ne Schere und ein paar freie Stunden. War dir damals schon klar, was daraus werden sollte?

Wie? Was? Ich mache hier plötzlich Babysachen? Wie ist das denn passiert? Es stand auf jeden Fall nicht in meinem großen Lebensplan, Designerin für Babybekleidung zu werden. Alles begann mit 15 Stunden Wehen. Nicht meinen eigenen, sondern die meiner guten Freundin Jennah, der ich bei der Geburt ihrer Tochter beistand. Nach der ergreifendsten Nacht meines Lebens (und ich hatte schon gute Nächte!) war ich plötzlich Patentante. Ein Jahr später saß ich im Flieger nach London, wo eine andere wichtige Freundin hochschwanger auf mich wartete. Diese Geburt habe ich zwar nicht live miterlebt, doch auch dieses Baby wurde mein Patenkind.

Ich habe ziemlich schnell drei Dinge gemerkt: Die kleinen Windelhelden wachsen rasant schnell, machen sich ständig topdreckig und sind so sausüß, dass man ihnen ständig in die kleinen Patschehändchen beißen möchte. Ich wollte also Kleidung finden, die irgendwie mitwächst, superpraktisch ist und dabei in Sachen Niedlichkeit mit den kleinen Babys mithalten kann. Und als ich nichts gefunden habe, habe ich mir etwas ausgedacht, was meinen Ansprüchen gerecht wurde: » weiterlesen

Sep 5

Literary Jewels: Vom Buch zum Ring

fashionaire.de Literary Jewels by Jeremy May Ringe DIY
Papier. In Zeiten, in denen das iPad versucht, die Weltherrschaft an sich zu reißen, ja beinahe schon Retro-Material. Zeitschriften und Bücher halten ihre Print-Form bisher noch tapfer, ja – aber trotzdem: Ich bin davon überzeugt, dass wir uns über kurz oder lang auf jeden Fall vom Rascheln der Seiten verabschieden müssen. Zum Glück gibt es Leute wie Jeremy May, der für kommende Nostalgiewellen schon mal vorgesorgt hat und auf seiner Seite einen einzigartigen Service anbietet: Das Lieblingsbuch in ein waschechtes Schmuckstück umzuwandeln!

Dabei kommt eine spezielle Laminiertechnik zum Einsatz, mit der hunderte von Seiten eng aufeinander gepresst, lackiert und sorgfältig zu Ringen, Ketten oder sonstigem BlingBling verarbeitet werden – und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen! Also, ihr Lieben, dann sichert euch euer Exemplar mal, so lange es noch genügend Print-Produkte gibt …
Die guten Stücke gibt’s direkt hier in der virtuellen Littlefly Jewellery!

fashionaire.de Literary Jewels by Jeremy May Ringe DIY
fashionaire.de Literary Jewels by Jeremy May Ringe DIY
fashionaire.de Literary Jewels by Jeremy May Ringe DIY
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Aug 28

Converse: DIY vs. Missoni

fashionaire.de Converse Chucks DIY
Chucks tragen verbreitet sofort einen angenehmen Hauch rebellischer Coolness um einen herum und wer was anderes behauptet, lügt. James Dean hat sie hip gemacht, die Ramones cool, Mick Jagger hat in ihnen geheiratet und Kurt Cobain hat sie zelebriert. Es gab Höhen und Tiefen, okay, aber kein anderer Schuh hat in den vergangenen Dekaden so oft sein Trend-Revival gefeiert wie die Treter von Converse. Ein Unternehmen, das übrigens schon 2003 von Nike übernommen wurde – was mich persönlich irgendwie ein bisschen schockiert hat, aber gut.

Bleiben wir lieber beim Stil und da gibt es bei Chucks natürlich nur die einzige wahre Variante: Verdreckt und löchrig. Ein Motto, das die DIY-Menschen von The Berry wohl ein bisschen zu wörtlich genommen und einem Paar der guten alten Turnschuhe in experimentelle – ja, sagen wir mal: Riemchentreter verwandelt hat.

fashionaire.de Converse Chucks Missoni Designer Collaboration
Wem das dann doch ein bisschen zu wenig Stoff ist – kein Problem! Pünktlich zur Herbstsaison gibt’s die Dinger auch in der Luxusversion, weil Converse sich doch tatsächlich Missoni als ersten Designer-Kooperationspartner ausgesucht hat, um die Chucks zur Abwechslung mal so richtig vom punkigen Siffeimage zu befreien. Leder und hochwertige Prints sind da natürlich Pflichtprogramm und dass die fancy Ausgabe der Converse-Klassiker trotzdem nur um die 200 Dollar kosten soll, ist ja fast schon schnäppchenverdächtig. Ihr habt also die Wahl, liebe Trendsetter. Und falls ihr euch für die erste Variante entscheidet, würden wir uns über ein Schnippel-Tutorial natürlich sehr freuen.

[ via The Berry und Fashion Indie ]

Mai 5

Copycats: Miu Miu DIY-Tutorial

Der große Designer-Kätzchenkragen aus der Frühjahrskollektion von Miu Miu hat es den virtuellen Fashionistas von LA bis Erlangen angetan. Und wer keine Lust hat, beim Spanier des Vertrauens vorbeizugucken, um sich die typischen Prints für wenig Kohle zu holen, weil die bald sowieso jeder hat, bekommt jetzt eine kleine Anleitung zum Selbermachen.

fashionaire.de Miu Miu DIY
Die schnieke White Lightning-Bloggerin Elizabeth sowie die bezaubernde Anni von Style Hurricane haben sich schon erfolgreich als Copycats versucht und dass der Kragen einer eurer leichtesten DIY-Übungen sein wird, demonstrieren sie jetzt.

MAN NEHME:
Eine scharfe Stoffschere
Eine Schwalben/Katzen/Whatever-Bildvorlage auf eurem PC
Einen Edding oder Textilmarker

Und natürlich ein Hemd. Entweder aus dem Kleiderschrank eures Mackers oder ein Knowledge Cotton- bzw. Revolution-Exemplar, das ihr jeweils direkt bei uns im Shop erwerben könnt. Wichtig ist, dass der Kragen nicht gerade Mädchenblusen-Größe besitzt, denn wir brauchen ja schließlich gleich ‘ne ordentliche Kritzelfläche.

fashionaire.de Miu Miu DIY
Das Shirt liegt vor euch? Perfekt. Dann mal her mit der Schere, um rigoros den Kragen abzutrennen. Außerdem druckt ihr euch ein paar Schwalben oder Kätzchen aus und schneidet sie ordentlich aus, damit wir ‘ne schicke Schablone haben.

Habt ihr’s? Wenn ja, freut euch, denn wir sind quasi schon auf der Zielgeraden: Umrisse auf den Kragen zeichnen, mit dem Marker ausmalen, anziehen, fertig!

fashionaire.de Miu Miu DIY
fashionaire.de Miu Miu DIY
Bilder via Style Hurricane und Crushable.

Apr 18

Balmain für Arme (aber sexy!)

“Ist eine 2000-Euro-Jeans unmoralisch oder schlicht ein Must Have?”, fragte eine große deutsche Modezeitschrift, als die Balmain-Welle 2009 zum ersten Mal in das Mainstream-Bewusstsein von good old Germany schwappte – und sorry, aber ich musste erstmal lachen. Einen vierstelligen Betrag für durchlöcherte Klamotten auszugeben, nur weil das Label mit B anfängt und Almain wieder aufhört, war (und ist) in etwa so weit weg von mir wie das Anwesen von Lady GaGa. Mindestens.

Die Preispolitik von Designerklamotten hat wohl ihre Gründe. Doch Handwerkstradition plus Ruf der Firma und darüber getexte Sixties-Songs schön und gut – trotzdem dürfte der Normalklamottenkonsument mit so einem Sümmchen irgendwie mehr vorhaben als zerschlissene Highclass-Stoffstückchen zu ordern. Das haben auch die Kollegen von VICE Style erkannt und folgendes durchlöchertes Army-Shirt für den sagenhaften Preis von vier Euro nachproduziert. Zu der wunderschön bebilderten Produktionsanleitung bitte hier entlang.

fashionaire.de Balmain Shirt Jeans Vice Style sexdrugsblognroll DIY
Wer jetzt schon mit Schere und Stift bereit steht und sich vor DIY-Fieber gar nicht mehr retten kann, darf sich gerne auch in meiner virtuellen Heimat namens sdbr Inspiritation holen. Für die Blogparade der lieben Frau Fashionpuppe haben mein Kollege und ich vor einem Jahr hier fleißig schnibbelnd, nähend und Chlorix-pinselnd demonstriert, dass man nicht etwa ‘unmoralisch’, sondern einfach nur ein bisschen bastelnd unterwegs sein muss, um balmainisch auszusehen.

Und, mal ehrlich, ‘Arm, aber sexy’ ist in diesem Zusammenhang ja auch echt mal ein Label, das man sich mit gutem Style-Gewissen aufpappen darf – oder?!