Posts Tagged ‘eco fashion’

Aug 2

Organic Cotton ist cooler als du

fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr
Patrick Mohr, seines Zeichens das oberbayerische Enfant Terrible unter den deutschen Modedesignern, zeigt in beinahe schon spießiger Regelmäßigkeit, dass es trotz aller Ausgeflipptheit der Fashionwelt immer noch kinderleicht ist, alle zu schockieren: Man schicke ein paar Obdachlose oder halbnackte männliche wie weibliche Models mit Glatze und Vollbart über den Laufsteg – und schon darf man in Skandal-Schlagzeilen baden.

Seine aktuelle Kooperation mit NOT JUST A LABEL macht da nicht ganz so laut auf sich aufmerksam, kann sich aber durchaus sehen lassen: Die Londoner, die sich vor allem der Förderung von talentierten Skizzengöttern, Kreativgenies und Nähmaschinen-Addicts widmen, haben ihn für eine nur in limitierter Auflage erhältliche Organic Collection for Spring/Summer 2010 verpflichtet. Zusammen mit seinen Kollegen Aoi Kotsuhiroi und Spon Diogo durfte er exklusiv Hand an das Design der fair produzierten Biobaumwolle-Shirts legen und so ganz viel Zucker für die Augen auf den weißen Untergrund bringen. Sustainable Style ohne Überspanntheit und optisch verstaubte Baumknutscherei – we like!

fashionaire.de Not Just A Label Organic Cotton Shirts Patrick Mohr
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Jul 26

Nachhaltigkeit auf dem Laufsteg

fashionaire.de MIKENKE Berlin Label Green Fashion Eco Laufsteg
Die Bilderflut der Berliner Fashion Week, die in den vergangenen Wochen auf uns eingeprasselt ist, ebbt langsam ab, flüchtige Eindrücke sind längst verflogen und erst jetzt kristallisiert sich so langsam heraus, welche Styles sich wirklich in die Netzhäute eingebrannt haben – weil sie wunderschön, erschreckend anders oder einfach nur atemberaubend waren. Und die Kreationen des schicken Berlines Labels MIKENKE gehören da ganz klar dazu.

Hinter dem eindrucksvollen Namen verbergen sich die Designerinnen Rosa Gröszer und Tina Luther, die sich nicht anderes vorgenommen haben, als Nachhaltigkeit und High Fashion zu vereinen. Laufstegreife Kollektionen mit Respekt für Mensch und Natur, die sich entschlossen von Stil-Schubladen emanzipieren, sind das Ziel, dabei wird das Atelier gerne mal zum Labor und die beiden designenden Damen zu Mode-Mathematikerinnen: Für jede Kollektion steht eine andere geometrische Grundform Pate, die dann als Modul angeordnet, konstruiert, drapiert, zergliedert, gefaltet, gestrickt und gedruckt wird. Rosa Gröszer und Tina Luther sind seit ihrer gemeinsamen Studienzeit an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee ein eingespieltes Team, das schon früh erkannt hat, dass Nachhaltigkeit für höchste Ansprüche nicht die Kür, sondern die Pflicht ist.

fashionaire.de Mikenke DaWanda Ready To Green Award Eco High Fashion Berlin
Und das muss natürlich belohnt werden: Anfang des Monats hat MIKENKE den „READY TO GREEN“-Award von DaWanda und THEKEY.TO eingeheimst. Die Teilnahmebedingung? Ein wunderbares Outfit zaubern, das innovativ, fair und nachhaltig produziert ist. Kein Wunder also, dass sich die Jury restlos in den kleidsamen MIKENKE-Beitrag verliebt hat. Das prämierte Kleid mutet beinahe skulpturartig an, besteht aus hundert Prozent kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle und ist natürlich jetzt schon ausverkauft. Aber keine Panik, im virtuellen Zuhause der beiden gibt es noch ohne Ende Styles – oder besser gesagt “Irritation im Nahbereich”, denn so lautet schließlich der offizielle Name der neusten Stücke.

Wir gratulieren jedenfalls erstmal und wünschen den Damen nur das Beste, weil es eine herrlich unangestrengte grüne Mission im Modezirkus defintiv verdient hätte.

Jun 5

Coming up: The Baand

Also ich weiß nicht, wie es euch geht, aber als mir Patric die frisch eingetrudelten Shoots von The Baand gezeigt hat, war ich, ähm ja – einfach nur hin und weg. Fashion Basics nennen Julie Villumsen und Stine Bauer, ihres Zeichens die Designerinnen hinter den schicken Stoffstückchen, ihre Kollektion und ich habe selten ein Lookbook gesehen, dass den Ton einer Klamotten-Linie so genau trifft. Hach =)

fashionaire.de Eco Fashion Fashion Basics The Baand
Bevor ich hier aber begeisterungsmäßig völlig durchdrehe, gucken wir lieber mal, was hinter der ganzen Sachen steht, was? Okay: Julie lernte die freie Textilverkäuferin Stine 2002 bei der Gründung ihres Labels makeZenz kennen, nach drei Jahren Zusammenarbeit machte Stine Nägel mit Köpfen und stieg kurzentschlossen in Julies’ Business ein.

Die hat sich übrigens nach einer kleinen Krise aufgrund der allgemein geltenden Produktionsbedingungen der Fashionindustrie schon während ihrer Ausbildung dazu entschlossen, ihre Klamotten absolut organic zu produzieren. Die The Baand-Linie besteht dementsprechend aus Bio-Baumwolle, die unter fairen Produktionsbedingungen in Lima hergestellt wurde. Zusammen mit den aus New York stammenden Printvorlagen, die von keinem Geringeren als Marc Jacobs’ Grafiker Matthew Langille entworfen wurden, schaffen die beiden Ladies den perfekten Spagat zwischen Fashion und Sustainable Style.

Und was erwarten Julie und Stine selbst von ihren Klamotten? Dass sie klassische Kleiderschrank-Must-Haves darstellen, die keiner Lady fehlen sollten – und trotzdem bequem zur Lieblingsjeans kombiniert werden können. Also, dann haltet eure Fingerchen mal ganz nahe an Tastatur und Maus, um im richtigen Moment klicken zu können – denn die Teile gibt’s demnächst exklusiv bei Freen!

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Jun 1

Terraplanas EVO auf Lager! | Der Schuh…

fashionaire, terraplana, evo, laufschuh, eco, freen Terraplanas EVO Laufschuhe haben wir jetzt auf Lager! Der Schuh mit der VIVOBAREFOOT Technologie ist das Thema vieler Laufschuh-Experten, denn der Schuh stetzt an der Philosophie an, dass für den gesamten Bewegungsapperat “barfuss laufen” das  Gesündeste ist. Wir haben das Thema “barfuss laufen” bereits in einem Post ausführlich behandelt. Ich hab den Schuh getestet und zu Beginn ist es schon etwas ungewohnt, weil die übermäßige Dämpfung a la Air Max oder ähnlichen fehlt. Die natürlichere, stärkere Belastung stärkt aber letztendlich Muskeln und Gelenke und das Laufgefühl ist einfach “echter”.

Den Terraplana EVO mit der BAREFOOT Technologie gibts bei uns in 3 Farben (in “weiß” in 1-2 Tagen online). Der Preis liegt bei € 129,-

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Mai 22

A QUESTION OF | coole Eco Shirts aus D…

Die Dänen sind schon richtig gut, wenn es darum geht, gute Anziehsachen zu machen. Ausgereifte, reduzierte Designs und lässige Schnitte und Formen zeichnen für mich die Mode von Gestuz oder Minimum aus. Abgesehen von den “konventionell” produzierenden Brands passiert aber auch im “grünen” Bereich einiges. Knowledge Cotton Apparel beispielsweise hat eine starke Kollektion für Männer und A QUESTION OF legt für eine junge Brand schon fein designte Shirts vor.
A QUESTION OF Produkte entstehen in Zusammenarbeit mit talentierten Designern, Fotografen, Fashion Bloggern und Künstlern. A QUESTION OF kommuniziert und teilt einen nachhaltigen Lifestyle, so sind z.Bsp. alle Shirts GOTS-zertifiziert. Unter fairen Bedingungen wird in Tanzania Organic Cotton verarbeitet. A QUESTION OF achtet bei Ihren Produzenten und Händlern darauf, dass sie bessere Lebensbedingungen, nachhaltigen Wachstum und ihre Mitarbeiter fördern. Sie haben gewisse Verhaltenscodes und anerkannten Zertifikaten genügen: *BSCI, *SA8000, *GOTS, *Bio Inspecta und *Oeko Tex Standard 100 werden erwartet. (ein Klick auf die jeweiligen Begriffe verlinkt zu weiterführenden Informationen).
Abgesehen von Produktion und Handel sind es aber die Designs wie “a question of memories” zum Gedenken an Alexander Mcqueen oder “femme fatal” als Collabo Shirt mit DJane und Model Ida Daugaard, nachhaltig. Hinter jedem Design stecken kreative Köpfe mit einer Idee, eine Message wie z.Bsp. “Faith, Love and Hope” gestalterisch umzusetzen. Ich mag die Arbeit von A QUESTION OF und ich hoffe, dass wir das Brand bald auf Freen, unserem Shop für Organic- & Fairtrade Fashion sehen werden.

Anbei ein paar Bilder aus dem Lookbook der aktuellen SpringSummer Collection und ein Image Video mit Ida Daugaard für “femme fatal”.

Femme Fatale by A QUESTION OF – behind the scenes from A QUESTION OF on Vimeo.

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Apr 30

He Was A Skaterboy

Soll ich euch mal was Intimes verraten? Ja? Dann haltet euch mal schön fest: Weil ich zum allerersten Mal in meinem Leben mit einem Skaterjungen geknutscht habe, kann man schon sagen, dass ich eine kleine Schwäche für diese gutkleidete Gruppe von Mitmenschen habe. Style ist zusammen mit Naturverbundenheit wahrscheinlich auch eines der ersten Dinge, die man unseren Boardsportlern so nachsagt und dass das wie Bienchen auf Blümchen in die Green Fashion-Szene passt, haben Michael Spitzbarth und seine Crew schon längst erkannt.

Unter dem kleidsamen Namen bleed clothing designen sie funktionale wie gutaussehende Streetwear-Klamotten, die sie selbst als schniekes Verbandspflaster für die ausblutende Umwelt betrachten. Und natürlich geben sich die boardsportelnden Label-Herrschaften nicht etwa mit der Produktion von stinknormaler Eco Fashion zufrieden: Da wird schon mal eine Funktionsjacke aus recycelten PET-Flaschen entwickelt und die Atmungsaktivität ihrer wasserabweisenden Sportklamotten mit den Frucht-Fasern des Kapokbaumes hergestellt. Wir merken uns an dieser Stelle also: Skater sind also nicht nur heiß, sondern auch noch ziemlich kreativ.

Halbe Sachen gibt’s da natürlich auch nicht: Die Produktion der bleed-Kollektion wird ausschließlich von erneuerbaren Energie wie Solarstrom und Windenergie angetrieben, faire Löhne sind ein Muss und sogar Kleinzeugs wie Reiß- und Klettverschlüsse sind Vorzeige-Recyclingprodukte. Wie die Damen und Herren es dabei noch schaffen, einen durchaus grandioes Image-Clip wie den Folgenden zu produzieren, wissen wir zwar nicht – sexy finden wir das Ganze aber trotzdem:

“Bleed: Organic Clothing” Image-Film from Skwirral_Media on Vimeo.

Apr 21

Coming up: Komodo

Wir schreiben das Jahr 1986 und befinden uns mitten im sogenannten Acid House Summer of Love auf der Brick Lane in London: Ein Typ namens Joe Komodo näht sich Patchwork-Sakkos aus alten Levis Jeans und träumt von einem eigenen Label, das neben höchsten Öko- und good vibes-Standards auch noch die Vorraussetzung erfüllt, verdammt stylishe Klamotten zu produzieren.

Mittlerweile sind über zwanzig Jahre vergangen und man darf behaupten, dass aus der Vision des Levis-Recycling-Herren eine Art Erfolgsrezept geworden ist: Egal ob in Asien, Europa oder den USA – die aktuelle Komodo-Kollektion ist weltweit in vielen gutsortierten Klamotten-Shops zu haben.

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Joes schnieke Stoffstücke stehen heute vorbildmäßig für die Tatsache, dass das Privileg unserer Gesellschaft, sich schick anziehen zu können, gleichzeitig auch die Verantwortung der Labelchefs für eine nachhaltige Produktion der Styler-Teile von morgen erhöht.

Der Weg in Richtung Vorzeigemarke hat ihn deshalb mehrmals nach Bali, Kathmandu und an viele andere Orte geführt, die er bereits in seiner wilden Jugend als Backpacker besucht hat – denn Joe legt Wert darauf, dass ihn nicht nur ein Zertifikat, sondern auch seine eigener Eindruck davon überzeugt, dass für sein Label hundertprozentig fair produziert wird.

Die frisch eingetroffene Sommerkollektion orientiert sich styletechnisch neuerdings mehr in Richtung High Fashion und nur noch teilweise an der Streetwear-Ecke, preislich bleibt jedoch alles absolut alltagstauglich.

Genau euer Ding? Dann nichts wie ab in Richtung Freen, dort sind schönsten Teile der aktuellen Linie ab sofort zu haben.

Apr 11

Social Fashion: I predict a riot ̷…

In den letzten beiden Monaten habe ich bei meinen fleißigen Recherchen für dieses wunderschöne Blog hier so viel Eco Fashion-Philosophie um die Ohren geknallt bekommen wie früher nur Celebrity-News – und trotzdem haben die Herrschaften von RiotCreations es mit ihrer Label-Bio geschafft, mich sogar an einem bloody Sunday wie diesem (ja, ein bisschen Einzelschicksal-Jammerei soll an dieser Stelle auch erlaubt sein) überrascht grinsen zu lassen: “Shit comes back to you” ist der simple wie geniale Karma-Ansatz, der sie dazu bewegt, ihre stylishen Shirts mit höchstem Ethik- und Ökofaktor zu produzieren.

fashionaire.de RiotCreations Freen Mannheim Streetstyle Fairtrade Eco Fashion Social Fashion
Okay, okay, ich geb’s ja zu, wenn im Brandnamen Wörter wie “Riot” vorkommen, hüpft das punkig geprägte Mode-Seelchen der Autorin beim Artikel-Auftrag noch ein kleines bisschen mehr als sonst und dass sich das RiotCreations-Headquarter auch noch quasi bei mir um die Ecke (Mannheim City!) befindet, ist ja fast schon zu schön, um Zufall zu sein – oder? Vielleicht ist an der Karmasache also auch für meine Wenigkeit irgendwie doch mehr dran als erwartet.

Aber genug von mir, hier soll es schließlich eigentlich um die Klamotten gehen – und die erfüllen alle Ansprüche, die das Streetstyle-Herz begehrt: Klare Schnitte, schnieke Prints, wunderbar-zweite-Haut-mäßiges Tragegefühl.

Neben absolut vorbildlichen Produktionskriterien (100 % Biobaumwolle √ / keine Kinderarbeit √ / faire Löhne und Produktionsbedingungen √) bekommt auch der wilde Design-Nachwuchs im Hause RiotCreations ein gemütliches Plätzchen zum Verwirklichen. Über die Styles, die dann tatsächlich in die Kollektion aufgenommen werden, entscheidet die Community auf RiotCreations.com als vermutlich härteste und gleichzeitig ehrlichste Jury, die man sich wünschen kann.

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Auch mein aktuelles RiotCreations-Lieblingsteil stammt aus der schnieken Feder eines Design-Contests-Abräumer und steht mit geldbeutelfreundlichen 29 Euro Kaufpreis den Normalo-Streetstyle-Brands um nichts nach. So muss das sein.

Und ihr seid jetzt schon ganz hin und weg? Dann nichts wie ab in Richtung Freen, wo ihr euch gemütlich durch unsere Auswahl der schnieken Shirts klicken könnt.

Mrz 26

Alexas Oxfords

Die Macker auf diesem Planeten haben es mit uns fashionverrückten Hühnern schon schwer.

Kleines Beispiel: Da freut sich der liebe Herr, der mit mir die Wohnung teilt, schon gleich nach dem Aufstehen ohne Ende, mit seinem kariertem Lieblingshemd in den Tag starten zu dürfen. Er öffnet also die Tür seines Ankleidezimmers und – nichts. Der leere Kleiderbügel grinst ihn höhnisch von der Seite an. Das begehrte Teil habe nämlich ich mir schon geschnappt. Oh ja, der Boyfriend-Style ist wahnsinnig praktisch, kann aber offensichtlich bei den Herren selbst zu der ein oder anderen bösen Überraschung führen.

Also, liebe Jungs, macht euch bereit und bewaffnet euch zur Klamottenverteidigung bis an die Zähne: Nach Hemden, Jeans und Sakkos stehen wir neuerdings ja auch auf eure Treter. Oxford-Schuhe haben sich bekanntlich genau deshalb in letzter Zeit vom feierlichen Männer-Schuhwerk in einen stylishen Schnürer verwandelt, für den man die Heels getrost stehen lassen kann. Schön und bequem ist schließlich immer noch die unschlagbarste Kombi. Wer noch nicht im Besitz dieser Schuh-Variante ist, sei folgendes Paar des New Yorker Labels Marais ans Herz gelegt. Alexa Chung spielt an dieser Stelle mal Stilvorbild:

fashionaire.de Oxford Shoes Eco Fashion Alexa Chung Styling Outfit
Die guten Stücke bestehen aus 100 Prozent fair gehandelter Bio-Baumwolle und sind als Accessoire sogar für alle Vollblut-Veganer geeignet. Alle Infos und Bestellmöglichkeiten gibt’s an dieser Stelle.

Und wie kombiniert man die schicken Treter jetzt? Wenn ihr Alexa Chung auch outfittechnisch nacheifern wollt, solltet ihr euch dringend das Jolly-Jäckchen und die Leggings von Modström angucken – zu haben natürlich hier bei uns im Shop.

Bilder via rag pony und eco citizen.

Mrz 14

KnowledgeCotton Apparel

Wissen ist Macht. Ihr wisst nichts? (Macht nichts! Sorry, aber der musste jetzt einfach sein). Und mal ernsthaft – wenn ihr in Sachen Eco Fashion noch nicht so wirklich bewandert seid, solltet ihr euch einfach an die Philosophie von Mads Mørups Label halten. Gain Knowledge. Take Action. Earn Respect: Die ersten beiden Punkte haben seine aus 100 Prozent Bio-Baumwolle produzierten Klamotten von KnowledgeCotton Apparel bereits mit Bravour gemeistert und spätestens, nachdem ihr diesen Text gelesen habt, werdet ihr mir auch in Sachen Respekt zustimmen. Wetten =)?

fashionaire.de Eco Fashion Organic KnowledgeCotton Apparel
Aber von vorne: Am Anfang stand, wie nicht mal so selten bei Erfolgsgeschichten, das Business von Daddy. Das Etikett des Vorzeige-Labelgründers wurde Herrn Mørup quasi schon in die Wiege gelegt. Schließlich gründete sein Papa Jorgen bereits Ende der Sechziger Jahre die “J. Morup Stof”, eine auf qualitative hohe und umweltfreundliche Produktionsweise spezialisierte Textilfabrik im dänischen Jütland, wo sich Klein-Mads den ein oder anderen Handgriff in aller Ruhe abgucken konnte.

Und das scheint ziemlich gut geklappt zu haben. Denn aus dem Traditionsunternehmen hat der Sohnemann mittlerweile ein Trendlabel mit Vorbildfaktor gemacht: “Nachhaltige Qualität ist das Herz von KnowledgeCotton Apparel.”, erklärt Mads Mørup in einem Interview bei styleranking.

fashionaire.de Eco Fashion Organic KnowledgeCotton Apparel
Und das böse Klischee, das mit M anfängt und Üsli-Style aufhört, bleibt einem bei diesen Bildern ja auch mal wirklich im Hals stecken, oder? Mads Mørup greift in seinen Kollektionen den bereits von seinem Daddy geprägten sportlichen Stil auf. Die Shirts (ab 29,90€), Longsleeves, Hemden, Hosen und Hoodies haben genau die richtigen Mischung aus schnieke und casual und wenn ihr jetzt dringend auch mal so hot aussehen wollt wie der gute KnowledgeCotton Apparel-Vorzeige-Herr, dann nichts wie ab in Richtung Freen.

Feb 27

Kuyichi “we love the world”…

kuyichi_fashionaire_springsummer2010

Kuyichi, das Denimbrand aus den Niederlanden, war schon des Öfteren ein Thema in unserem Blog. Kuyichi ist in vielerlei Hinsicht Vorreiter und Wegbereiter für Organic- und Fairtrade-Fashionbrands. Kuyichi´s Kollektion für Frühjahr/Sommer 2010 ist zu 100% Nachhaltig. Saison für Saison bringt man neue, nachhaltige Konzepte auf den Markt. Neben Organic Cotton spielt in der aktuellen Kollektion recyceltes PET eine wichtige Rolle. Neben den Jacken und einigen Shirts wird es erstmals Jeans aus recyceltem Polyester geben. Ein gutes Beispiel dafür, was “Nachhaltigkeit” bedeutet. PET kennen wir doch z.Bsp. von Limonadenflaschen. Die werden auf den Müll geworfen, eingeschmolzen und was passiert dann…? Eine auf den ersten Blick recht abwegige Vorstellung ist, dass man daraus Denims fertigen kann. Unglaublich irgendwie, aber wie Kuyichi zeigt, nicht unmöglich. Die erste Denim aus PET wird es für Ladies geben und heißt “Lisette”. Andere nachhaltige Materialien sind neben Biobaumwolle auch Hanf, Leinen, Lenpur (eine Faser aus Holz hergestellt) und recycelte Baumwolle.

Es zeigt sich an dem Beispiel ganz gut, womit Eco-Fashionbrands zu kämpfen haben und warum es so schwer ist, auf ein – in kommerzieller Hinsicht – vergleichbares Niveau zu konventionell produzierenden Brands zu kommen. Neben der Entwicklung neuer Styles müssen hier strenge “fairtrade” und “organic” Richtlinien eingehalten werden, um die Produkte entsprechend certifiziert zu bekommen. Zusätzlich sucht gerade ein Brand wie Kuyichi nach immer neuen Wegen,  “recycelte” oder “Natur” Materialien verarbeiten zu können.

Fashionaire zeigt seit dieser Woche die ersten, neuen Kuyichi-Jeans für Frauen und Männer. Es gibt jeweils von schmalen bis zu etwas weiter geschnittenen Jeans viele verschiedene Silhouetten. Auch die Waschungen reichen von ganz hellen. ausgebleichten bis zu etwas dunkleren Waschungen. Die Basic-Cuts haben wir jetzt schon im Sortiment. Zusätzliche Styles wie eine “Boyfriend” Jeans oder eine “Tapered” Jeans (schmal am Bein, aber tief im Schritt) werden noch folgen.

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Feb 15

Emma mal anders

In Fotostrecken für Burberry oder Chanel versuchte “Harry Potter”-Star Emma Watson vor allem, mit wenig Klamotten und doppelt so viel Make-up das Streber-Image so weit wie möglich von sich wegzuzaubern. Dass es weniger gewollt und trotzdem alles andere als verstaubt geht, beweist sie in der neuen Kampagne für das britische Öko-Label “People Tree”.

emma-watson-people-tree-1
Naturgrün trifft auf klare Schnitte und gedeckte Farben – die Message der Bilder geht ganz klar in Richtung wenig Kleister, mehr Statement. Schön, dass eine angehende Fashionista aus der Glitzerwelt zur Abwechslung mal demonstriert, dass sich Authentizität und Trendsetter-Attitüde nicht zwingend ausschließen müssen. Für den Shoot hat sich Miss Watson übrigens gleich mal familiäre Unterstützung mit ins Boot geholt: Der schnieke Herr, der neben ihr am Gartentisch sitzt, ist ihr Bruder Alex und war auch schon in einer Burberry-Kampagne an ihrer Seite zu sehen.

Die Herrschaften von “People Tree”, die ausschließlich Fair Trade-Klamotten produzieren, haben die gute Emma aber nicht nur als Testimonial verpflichtet: Für die Frühlings- und Sommerkollektion durfte sie exklusiv beim Design mitmischen.

Angeblich soll die Kooperation sogar von ihr selbst ausgegangen sein: Ein Freund, der im Sortiment von “People Tree” sein absolutes Lieblingsshirt gefunden hat, soll Emma laut Entstehungsmythos so lange von der Marke vorgeschwärmt haben, bis sie selbst erst zum Hörer und anschließend zum Skizzenpapier gegriffen hat. Das Ergebnis: “Love from Emma” – eine very british anmutende Klamottenlinie in rot, blau und weiß, die sich vor allem durch federleichte Stoffe, chanelmäßige Streifen, arty Union Jack-Prints und typische College-Teile auszeichnet. Vom Blazer bis hin zum Beanie kann man also je nach Lust und Geldbeutelgröße hier seinen Kleidschrank einmal komplett politisch korrekt pimpen lassen.

Emma Watson for People Tree
Wir fassen zusammen: Emma Watson hat also neben einer der Hauptrollen in der Kinofilm-Reihe überhaupt auch noch einen Modelbody und mit gerade mal neunzehn Jahren die Pole Position in der Liste der Hollywood-Ladies mit den dicksten Geldbeuteln im Jahr 2009 ergattert. Noch dazu sind Kontostand und Spiegelbild ungefähr genauso überragend wie der IQ der angehenden Miss Über-Hollywood: Dass sie an der Brown, einer amerikanischen Elite-Uni, quasi noch so nebenbei Literaturwissenschaften studiert, wollen wir hier ja auch nicht unter den Tisch fallen lassen.

Eigentlich Grund genug, sie in der “Perfektionisten, die auch noch schön sind und deshalb kein Mensch braucht”-Schublade verstauben zu lassen. Wären da nicht Aussagen wie die Folgenden, für die man sie irgendwie einfach nicht doof finden kann: “Mode ist ein guter Weg, Menschen zu stärken und ihnen beim Entwickeln von Fähigkeiten zu helfen”, erklärte Emma der “Daily Mail”. “Statt Bargeld in Wohltätigkeitsprojekte zu stecken, kann man den Menschen auch helfen, indem man Kleidung kauft, die sie gefertigt haben, und damit etwas unterstützt, auf das sie stolz sein können. Mir war wichtig, nicht zu predigen. Ich wollte einfach Mode machen, die tragbar, cool und leicht ist.”

Und was soll man da denn jetzt noch Bitterböses einstreuen? Eben.

Feb 9

Neu: Thokk Thokk im “freen”…

thokkthokk_fashionaire.jpg

Unser Organic und Fairtrade Shop FREEN ist um ein Brand reicher. Thokk Thokk, im Blog mal kurz vorgestellt:

Coole Klamotten zu finden kann so einfach sein… oder so schwer. Für die Jungs von Thokk Thokk war es eher schwer, denn Design war von Anfang an wichtig. Man fand nichts Ansprechendes und so fing man an, sein eigenes Ding zu machen. Ein Zusammenspiel zwischen Formen und Farbe, und ein Zwischenspiel mit Naturthemen war von Beginn Teil der Designs. Unter VFX Johow probierte man einiges, trat unter den Namen “Plussquared” und “Cheap Monkey” auf, aber verfeinerte auch zunehmend seine Artworks. Es ging in eine klare, minimalistische Richtung. 2007 wurde dann Thokk Thokk gegründet und mit den neuen Basic-Designs “Striped” und “Polka” machte man den nächsten Step.

Thokk Thokk hält an seinen Basic-Designs fest. Quadrate, Streifen, Punkte, symmetrisch angeordnet und das in verschiedenen, maximal zweifarbigen Kombinationen durchgespielt – fertig. Spannend, weil klar und einfach. Ganz anders sind da die Designs, die unsere Umwelt großflächig gezeichnet mit ins Spiel bringt. Bäume, Fische oder Länder sind in oft sehr komplexen und feinen Zeichnungen zu sehen.

Qualität und Nachhaltigkeit spielt die andere große Rolle bei Thokk Thokk. Bio-Baumwolle, fair gehandelt und emissionsfreies Drucken sind Grundvoraussetzungen. Auch Verpackungen und der Transport geschehen auf eine ökologisch verträgliche Art und Weise. Wie und wo Thokk Thokk arbeitet, gibt´s in dem sympatisch gemachten “making of” Video zu sehen.

Thokk Thokk – jetzt auf FREEN – Hoodies, Shirts und Socken für Männer und Frauen.

Feb 4

Neu: Modeopfer110 Shirts auf “fr…

fashionaire, freen, onlineshop, modeopfer110Modeopfer110 präsentiert als Fashionportal junge Modelabels und zeigt die spannensten Entwicklungen aus der Modewelt. Die beiden Macherinnen Berit Müller und Anja Steffen geben zudem Stylingtipps mit viel Liebe zum Detail, die immer mit einem Schuss Ironie gewürzt sind. “Erste Hilfe bei akuter Modelust” zu leisten ist das Gebot des Modeopfer110-Teams. Eine übersichtliche Labeldatenbank, die passenden Antworten zu Stylingfragen und hilfreiche Tipps zum Studium und zu Jobs in der Modebranche dürften den meißten Modeopfern über den ersten Schmerz hinweg helfen.

Ladies, die etwas zur Vorsorge unternehmen möchten, dürften sich von den T-Shirts der ersten, kleinen Kollektion angesprochen fühlen. Unter dem Claim “Jedem das Seine” widerspiegelt sich der Stils des Portals wider. Feminin zart und harmonisch sind die Prints, die ausschließlich auf Shirts aus 100% zertifizierter Bio-Baumwolle gedruckt wurden. Wir sind gespannt, wie die Reaktionen auf die weißen Shirts mit Artworks wie “Paris Cruising” oder “Around the World” sein werden.

modeopfer110 auf freen, dem Shop für Organic & Fairtrade Fashion | Webseite von Modeopfer110

Jan 30

Neu: Schmuck von Hammer&Soul auf …

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Es ist nicht leicht, im Schmucksektor “fair” zu arbeiten, da es einige Verfahren zur Rohstoffgewinnung gibt, die kaum umweltschonend produziert werden können. Vielleicht war das der Grund, warum wir bis dato keine Schmuckmarke für unseren Organic- und Fairtrade Onlineshop FREEN finden konnten. Jetzt allerdings schaut die Sache ganz anders aus. Hammer&Soul handfertigt Schmuckstücke mit zeitgenössischen Designs, aber einer starken Verbundenheit zur alpenländischen Heimat und mit Rücksichtnahme auf die Umwelt und Menschen. Das von Hammer&Soul verwendete Silber ist soweit möglich, “recycletes” Silber. Das heißt, es wird altes Silber eingeschmolzen, gereinigt und in der Legierung wieder zu 925 Sterlingsilber verarbeitet. Hammer & Soul pflegt enge Beziehungen zu seinen Lieferanten, um nur “fair” produzierte Ware zu beziehen. Ohnehin kommen 85% der Schmuckstücke aus der Werkstatt in Innsbruck. Aber nicht nur beim Silber, sondern auch beim Kauf von Leder und Steinen achtet man bei Hammer&Soul darauf, internationale Abkommen zu achten die besagen, dass die Erlöse in den Herkunftsländern nicht der Kriegsfinanzierung dienen dürfen. So respektabel die Haltung, so begehrenswert der schönen Accessories des Brands. Wir zeigen hier nur 4 Bilder, aber schon in wenigen Tagen stellen wir auf FREEN eine Auswahl von ca. 30 Hammer&Soul Lieblings-Schmuckstücken vor.

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Jan 28

What can green fashion do for you?

Dies beantwortet Peter Ingwersen von Noir Illuminati. Video via Modabot.

Peter Ingwersen / Noir – Illuminati II – What can Fashion Do for People? from modabot on Vimeo.

Jan 27

Sale: SO PURE 50% günstiger

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Chic, bezahlbar und nachhaltig – das verspricht das junge Label So Pure by Sense Organics, kurz So Pure. Als Leitbild der Marke fungieren moderne, urbane Menschen mit ausgeprägtem Fashion Understatement, die in sich ruhen, ihren Stil gefunden haben und sich als angekommen bezeichnen. Und für die gibt’s von So Pure sowohl attraktive Basics wie T-Shirts und Underwear als auch trendy geschnittene Fashion-Teile wie Anzüge, Hemden und Knitwear.

Obgleich auf zertifizierte Produktion im Bereich Fair Trade, Organic Cotton sowie Organic Wool spezialisiert, will So Pure eine klare Grenze zu der herkömmlichen Öko-Mode im Stil der Achtziger gezogen wissen. Hinter dem Label mit Hauptsitz in Hamburg verbergen sich Kirsten Weihe-Keidel und Arne Flick, die sich selbst als Pioniere einer neuen und selbstbewussten Generation von Mode-Produzenten und -Vermarktern bezeichnen.

So Pure ist eine Marke unseres Onlineshops für Organic- und Fairtrade-Fashion mit dem Namen “freen”. Freen steht für “feel free, be green” Zum SALE von So Pure geht es hier lang.