Posts Tagged ‘Green Fashion’

Aug 29

Brands we like: SEY

fashionaire.de Sey Jeans Denim Organic Green Ethical Lifestyle Fashion
Die perfekte Jeans finden – ein langwieriger und oft deprimierender Weg, der uns Ladies zwangsweise durch die Denim-Abteilungen des Planetens führt. Und stressig ist die Sache dazu meistens auch noch. Doch wir wären natürlich nicht der Onlineshop eures Vertrauens, wenn wir den Frauen dieser Welt diese Angelegenheit nicht ein bisschen erleichtern würden – zum Beispiel mit SEY, unserem brandneuen Premium-Brand für Organic Denims, das sich seit 2008 ganz und gar der ladygerechten Verarbeitung von Jeansstoff verschrieben hat.

Ob Röhre oder Röckchen: Nachhaltige Produktion steht bei dem Label, das ihr unserer fashionaire/eco-Sektion findet, an erster Stelle. Alle Denimstoffe werden aus („GOTS“-zertifizierter) Biobaumwolle hergestellt und Trends, die einen hohen Chemikalien-Einsatz erfordern, der Natur zuliebe grundsätzlich links liegen gelassen. Stattdessen konzentriert sich SEY auf eine ökologische Waschung namens Rinse, die dafür sorgt, dass der eingesetzte Chemieanteil weit unter den zulässigen Grenzwerten liegt. Dass die Produktion ansonsten auch absolut fair, nachhaltig und umweltfreundlich abläuft ist das Hauptanliegen von SEY-Gründerin Salma Yasdut und deshalb überzeugt sie sich auch ständig höchstpersönlich vor Ort davon.

Die Zukunft in Sachen modischer Produktentwicklung heißt Ethical Lifestyle Fashion – das war der Bekleidungsingenierin von Anfang an klar. Mit SEY erfand sie diesen Begriff im Jeans-Segment neu und zeigt, dass bewusstes Konsumverhalten und einzigartige Eleganz wunderbar zusammenpassen. Hochwertige Materialien und eine perfekte Passform, die für knackige Kurven sorgt, gibt’s bei SEY ohne schlechtes Umweltgewissen – also liebe Ladies, worauf wartet ihr noch? Zu den exklusiven Denim-Stücken bitte hier entlang.

Jul 21

Eco Fashion ist sexy

NEW YORK - SEPTEMBER 11:  Taylor Momsen attends Fashion Week Spring 2010 presented by Mercedes-Benz at Bryant Park on September 11, 2009 in New York City.  (Photo by Michael Buckner/Getty Images for Mercedes-Benz)
Thigh Highs, in der Anti-Fashion-Sprache besser als Strapsen bekannt, sind offensichtlich nicht mehr nur schlafzimmertauglich: Taylor Momsen, mit der wir dank Gossip Girl im ersten Moment wohl eher den Namen Jenny verbinden, führt die guten Stücke mittlerweile regelmäßig als Accessoire in Kombination mit ihren sowieso schon ziemlich knappen Tagesoutfits aus. Ob dieser Alltags-Look auch bei Über-Sechzehnjährigen fernab von Image-Neurose und krampfhafter Bad Girl-Attitüde (aber hey, nicht missverstehen, Taylor darf das, sie ist immerhin ein Teenie!) funktioniert, ist zwar die Frage – aber davon wollen wir uns den Spaß an der Sache jetzt mal nicht verderben lassen.

Wer den Style also mal ausprobieren möchte, sollte sich vertrauensvoll an die Leute von Sock Dreams wenden. Die vertreiben nämlich neuerdings auch das Green Fashion-Pendant zu Taylor Momsens Lieblingsstücken, was im Klartext bedeutet: Die “Extraordinary Thigh Highs” bestehen zu 85 Prozent aus Bio-Baumwolle und werden unter fairen Bedingungen in den USA gefertigt. Alle, die sich dazu berufen fühlen, das “Eco ist doch nur Birkenstock-Style”-Argument mal wieder aussagekräftig vom Tisch zu wischen, bekommen hier also die perfekte Gelegenheit serviert. Ladies: Los geht’s!

fashionaire.de Taylor Momsen Tigh Highs Eco Fashion

Jun 17

Green (Festival-)Fashion

Wenn Fashionistas die Heels in die Ecke pfeffern und Hipster freiwillig wlanlos in abgelegene Örtchen pilgern, um dort ungewaschen in einem Zelt zu nächtigen, ist defintiv – ihr ahnt es natürlich schon – Festivalsaison! Jaja, für das geballte Paket der Bands seines Vertrauens unter freiem Himmel nimmt man schon so Einiges in Kauf – und glaubt mir, seit dem Todespendel von Rock im Park (eine mit feuchtem Dreck und Ich-wills-gar-nicht-wissen gefüllte Wasserbombe, die an einer improvisierten Riesenangel über einen Baum gehängt wurde, um ahnungslose Dixieklogänger zu … ähm, kitzeln) weiß ich definitiv, wovon ich spreche.

Bei Prodigy in der ersten Reihe genauso heiß auszusehen wie während einer spontanen Tomatensaucendusche (verursacht von einer gaskocherbedingt in die Luft gesprengten Raviolidose – zum Beispiel!) wäre also schon Herausforderung genug, aber nein: Dazu muss natürlich noch einkalkuliert werden, dass das perfekte Festival-Outfit für alle denkbaren Wetterlagen geschaffen sein sollte.

Denn nur, weil unsere allerliebsten Open Air-Orgien zufällig im Sommer stattfinden, können wir noch lange nicht davon ausgehen, dass wir einfach nur schnell Sonnencreme plus Bikinioberteil neben die Biervorräte stopfen und losfahren können. Es regnet, es nieselt, es glüht, es matscht: Der gute alte Wettergott zeigt sich meiner Erfahrung nach immer genau an dem Wochenende besonders kreativ.

fashionaire.de Festival Outfit Styleguide Organic Eco Green Fashion Sustainable
Vergesst also nietenbesetzte Römersandälchen, die sich beim ersten Schritt in Richtung Dreckpfütze auflösen und denkt erst gar nicht an Minikleidchen, wenn ihr unter einsachtzig groß seid und gerne mal während der Konzerte von ein paar starken Herren hochgehoben werden wollt, um was von der Bühne zu sehen (Upskirt-Alarm!). Wir präsentieren euch an dieser Stelle ein Outfit, dass neben hundertprozentiger Festival-Funktionstüchtigkeit auch noch verdammt sexy ist – und das Allerbeste: Alle Klamotten stammen aus unserem schmeichelweichen Organic- und Fairtradefashion-Sortiment.

Starring: Das knallrot-herzliche Fairliebt-Shirt in Kombi mit dem riesigen Kuyichi-Tuch (wahlweise als Halswärmedingens genauso wie als Sonnenschutz für’s Köpfchen oder Sitzgelegenheit nutzbar) ist die Basis – für kalte Abendstunden empfehlen wir den ultimativen Name-Ist-Programm-Pulli von armedangels zum Drüberziehen. Wer neben dem Festivalbändchen nicht ganz auf Accessoires verzichten kann, darf sich gerne an unserer Hammer&Soul-Schmucksammlung erfreuen. Oh ja, stimmt, das Wichtigste hätten wir ja beinahe vergessen: Die richtige Beinbekleidung! Und weil Jeans auf der Unkaputtbarkeitsliste nach wie vor unangefochten auf Platz Eins liegen, sucht ihr euch einfach hier eine aus und schnippelt sie je nach Temperatur auf die richtige Länge.

Dann noch schnell die Bikerboots von Terra Plana an die Füßchen geschnallt und schon kann’s losgehen. Wir fassen zusammen: Ihr solltet im besten Fall schön brav schon beim Einkaufslisteschreiben an eure Styleplanung denken und euch gleich hier bei uns in der Freen-Sektion eindecken. Es lohnt sich, Ladies! Und wo wir gerade beim Thema sind: Habt ihr noch weitere Inspirationsquellen, Lieblingsteile oder Unverzichtbarkeitsstücke, die ihr auf dem Southside & Co. unbedingt an eurer Seite haben müsst? Immer her damit!

[ Bild via Stig Nygaard ]

Apr 27

Sowas von Green Fashion

Wenn das mal nicht ein Paradebeispiel für Sustainable Style ist: Michaela von Cool Outfit zeigt uns Ladies einen überragenden und von der Zweigstelle erdachten Vorschlag zum Schuh-Recycling. Alte oder sowieso nur zum Angucken gekaufte Mörderheels müssen also ab sofort nicht mehr gleich in die Tonne wandern, schließlich kann man sie ja auch so schnieke und blühend in Szene setzen wie hier:

fashionaire.de Green Fashion Flower Heels Zweigstelle
Wäre da nur noch das Problem mit dem Daumen. Also meinem. Der ist nämlich nicht grün, sondern anscheinend irgendwie giftig. Bisher hat jedenfalls keine meiner Fensterbrettpflanzen länger als einen Monat überlebt. Für eine Heels- plus Blümchenspende bin ich also immer zu haben …

Apr 25

Kahlschlag

“Nur die Spitzen, bitte”, erkläre ich der Friseurin meines Vertrauens in schöner Regelmäßigkeit, während sich meine Hand nervös um die Kaffeetasse krampft. Wird die Dame auch nicht spontan einer Art Scherenflash erliegen und aus meiner langen Mähne einen asymmetrischen Bob machen? Diese und andere Bedenken dürften den meisten hier mitlesenden Ladies wohl bekannt sein. Dass aber ausgerechnet ein Model dann so wenig auf ihre Haarlänge gibt, ist schon ein kleines bisschen seltsam. Agyness Deyn zieht es tatsächlich knallhart durch und zeigte sich in dieser Woche zum ersten Mal mit einer Sinéad O’Connor-Gedächtnisfrisur aka Glatze.

39569, INDIO, CALIFORNIA - Friday April 16, 2010. Pixie Geldof and her supermodel pal Agynes Deyn relax with friends at the Coachella music festival. Pixie was wearing a revealing pair of denim cutoff short shorts with Doc Martins and smoking a cigarette, while Agyness was sporting a crew cut with a saftey pin through her ear, Doc Martins and a peach-colored dress which suffered a wardrobe malfunction as she leaned over for a drink. Photograph: Ben Dome / Nathanael Jones, PacificCoastNews.com

Mutig, mutig! Mehr kann ich dazu wirklich nicht sagen, weil ich mich noch nicht entschieden habe, ob ich das jetzt hübsch finde oder nicht – okay, zugegeben, ich tendiere mittlerweile eher zum Letzteren. In jedem Fall schick ist dagegen ihr Green Fashion-Engagement. Anlässlich des 20-jährigen Shop-Jubiläums in Shinjuku hat sie im März für Barneys Japan ihre erste Kollektion namens “I Am By Agyness Deyn for Barneys Green” auf den Markt geworfen. Der Eco-Ansatz der ganzen Sache: Für jedes verkaufte Teil wird ein Baum gepflanzt. Und damit der Kunde auch sieht, wie, wo, wer und wann, darf er auf der Website von Barneys den Code der frisch ergatterten Klamotte eingeben und verfolgen, wo der Baum in Zukunft denn wachsen soll.

fashionaire.de Agyness Deyn Green Fashion Kollektion Barneys Japan
Styletechnisch und preislich dürften die doch eher rockig angehauchten Stil-Anhänger zwar eventuell enttäuscht von der Agyness’ geradliniger und 200 Dollar-aufwärts-kostender erster Kollektion gewesen sein, doch für ihren löblichen Einsatz verzeihen wir unserem Model Slash Designerin jetzt mal nicht nur das, sondern auch den ein oder anderen Frisuren-Fauxpas. Wächst schließlich wieder nach …

[ Bild via thefashionspot.com ]

Feb 15

Emma mal anders

In Fotostrecken für Burberry oder Chanel versuchte “Harry Potter”-Star Emma Watson vor allem, mit wenig Klamotten und doppelt so viel Make-up das Streber-Image so weit wie möglich von sich wegzuzaubern. Dass es weniger gewollt und trotzdem alles andere als verstaubt geht, beweist sie in der neuen Kampagne für das britische Öko-Label “People Tree”.

emma-watson-people-tree-1
Naturgrün trifft auf klare Schnitte und gedeckte Farben – die Message der Bilder geht ganz klar in Richtung wenig Kleister, mehr Statement. Schön, dass eine angehende Fashionista aus der Glitzerwelt zur Abwechslung mal demonstriert, dass sich Authentizität und Trendsetter-Attitüde nicht zwingend ausschließen müssen. Für den Shoot hat sich Miss Watson übrigens gleich mal familiäre Unterstützung mit ins Boot geholt: Der schnieke Herr, der neben ihr am Gartentisch sitzt, ist ihr Bruder Alex und war auch schon in einer Burberry-Kampagne an ihrer Seite zu sehen.

Die Herrschaften von “People Tree”, die ausschließlich Fair Trade-Klamotten produzieren, haben die gute Emma aber nicht nur als Testimonial verpflichtet: Für die Frühlings- und Sommerkollektion durfte sie exklusiv beim Design mitmischen.

Angeblich soll die Kooperation sogar von ihr selbst ausgegangen sein: Ein Freund, der im Sortiment von “People Tree” sein absolutes Lieblingsshirt gefunden hat, soll Emma laut Entstehungsmythos so lange von der Marke vorgeschwärmt haben, bis sie selbst erst zum Hörer und anschließend zum Skizzenpapier gegriffen hat. Das Ergebnis: “Love from Emma” – eine very british anmutende Klamottenlinie in rot, blau und weiß, die sich vor allem durch federleichte Stoffe, chanelmäßige Streifen, arty Union Jack-Prints und typische College-Teile auszeichnet. Vom Blazer bis hin zum Beanie kann man also je nach Lust und Geldbeutelgröße hier seinen Kleidschrank einmal komplett politisch korrekt pimpen lassen.

Emma Watson for People Tree
Wir fassen zusammen: Emma Watson hat also neben einer der Hauptrollen in der Kinofilm-Reihe überhaupt auch noch einen Modelbody und mit gerade mal neunzehn Jahren die Pole Position in der Liste der Hollywood-Ladies mit den dicksten Geldbeuteln im Jahr 2009 ergattert. Noch dazu sind Kontostand und Spiegelbild ungefähr genauso überragend wie der IQ der angehenden Miss Über-Hollywood: Dass sie an der Brown, einer amerikanischen Elite-Uni, quasi noch so nebenbei Literaturwissenschaften studiert, wollen wir hier ja auch nicht unter den Tisch fallen lassen.

Eigentlich Grund genug, sie in der “Perfektionisten, die auch noch schön sind und deshalb kein Mensch braucht”-Schublade verstauben zu lassen. Wären da nicht Aussagen wie die Folgenden, für die man sie irgendwie einfach nicht doof finden kann: “Mode ist ein guter Weg, Menschen zu stärken und ihnen beim Entwickeln von Fähigkeiten zu helfen”, erklärte Emma der “Daily Mail”. “Statt Bargeld in Wohltätigkeitsprojekte zu stecken, kann man den Menschen auch helfen, indem man Kleidung kauft, die sie gefertigt haben, und damit etwas unterstützt, auf das sie stolz sein können. Mir war wichtig, nicht zu predigen. Ich wollte einfach Mode machen, die tragbar, cool und leicht ist.”

Und was soll man da denn jetzt noch Bitterböses einstreuen? Eben.