Posts Tagged ‘karl lagerfeld’

Jun 8

Brands We Like: A Question Of

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Wäre die Eco-Fashion-Branche eine Awardshow, hätten wir mit A QUESTION OF den glitzernden Abräumer des Abends gefunden: Alle Shirts des Labels sind von Global Organic Textile Standards zertifiziert und werden direkt vor Ort aus Tanzania Organic Cotton fair produziert. Dazu konnte das Brand Bio.inspecta- und Oeko-Tex Standard 100-Zertifikate einheimsen. Eco ist bei A QUESTION OF also nicht nur ein schmuckes Etikett, sondern ein Grundsatz – was man in Zeiten, in denen sich gefühlt jede zweite Kollektion der Fashion-Industrie als irgendwie grün und schon ‘n bisschen nachhaltig bezeichnet, gar nicht oft genug betonen kann.

Neben der Top-Qualität sind die Dänen auch designtechnisch ganz vorne mit dabei. Mit Stilsicherheit, die an GESTUZ erinnert, und einer Coolness, bei der wir sofort 5PREVIEW im Kopf haben, setzen sie in ihren Linien ganz neue Standards. Das klappt, weil man sich aktuellen Strömungen nicht verschließt, sondern von ihnen profitiert: Neben Designern und Fotografen gehören auch Künstler, Musiker und Fashion-Blogger zu gern gesehenen Kreativ-Gästen, mit denen das Label-Team zusammenarbeitet.

Bestes Beispiel? Die dänische Illustratorin Trine Nielsen, die hier eine Art eigenes Online-Arbeitstagebuch führt. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der renommierten KEA, Kopenhagens School of Design and Technology. Fachlich freundete sie sich schnell mit dem Verschönern der Modeindustrie an – und siehe da, auf einmal landeten ihre Entwürfe in der aktuellen Sommer-Kollektion von A QUESTION OF. Auf die schick gezeichneten Konterfeis von King Karl oder Queen Anna können wir uns übrigens schon jetzt freuen: Wir erwarten einen Schwung brandneuer A QUESTION OF-Shirts, die ihr bald exklusiv bei uns im Shop entdecken werdet. Und um die Wartezeit zu überbrücken, wühlen wir uns jetzt nochmal durch unser schon bestehendes (und frisch reduziertes!) Sortiment – vom Alexander McQueen- bis zum Femme Fatale-Teil.

Mehr dazu:
Brands we like: Zirkeltraining
Brands we like: Supertrash
Brands we like: Monkee Genes

Jun 21

Kick It Like Karl!

Für eingeschworene Fußi-Fans ist SEPP natürlich kein Fremdwort – aber keine Angst, reden hier natürlich nicht von FIFA-Bossen oder Rekordtorhütern, es geht nach wie vor um stylishe Dinge: Im Zweijahresrhythmus, also pünktlich zur aktuellen EM oder WM, verschönert ein feines Druckerzeugnis, dass tatsächlich so heißt und sich schlicht als Football Fashion Magazine betitelt, den schwitzigen Kampf mit dem Runden Leder. Und so sieht das Ganze dann aus:

fashionaire.de Karl Lagerfeld Soccer Worldcup Fashion Sepp
Die achtunddreißigste “Sexy zum Public Viewing”-Liste inklusive Deutschlandfarben-Make up-Tutorial können wir uns sparen? Denkste. Die Herrschaften hinter SEPP schmücken ihre aktuelle Ausgabe mit Shoots von Ellen von Unwerth und kein Geringerer als King Karl Lagerfeld höchstpersönlich konnte dafür gewonnen werden, Leute wie Wayne Rooney, Lionel Messi, Ricky Kaká, Frank Ribéry und Didier Drogba zeichnerisch für die Ewigkeit festzuhalten. Und als wäre das nicht schon überragend genug: Der feine Herr Lagerfeld hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, sich selbst in Kombination mit dem Kicker-Motto auf’s Papier zu bannen – und ganz ehrlich, liebe Magazin-Macher, das sollen euch die anderen erstmal nachmachen!

fashionaire.de Karl Lagerfeld Skizze Worldcup Soccer
[ Bilder via SEPP Magazine ]

Mai 14

Remember now | Karl Lagerfeld´s Kurzf…

Hab gerade Karl Lagerfeld´s Kurzfilm “remember now” gesehen. Nun, nachdem erst vor ein Paar Wochen Tom Ford´s Regiedepüt mit dem Spielfilm “a Single Man” in die Kinos kam, ist nun auch von Karl Lagerfeld ein Film(chen) erschienen. Celluloid statt Couture, aber warum nicht. Anlass für den großen Karl war die “Cruise Collection”, die er für Chanel entwarf. Jetzt hatte der Kurzfilm während der Chanel Show Premiere. Kern der Story ist die Rückkehr von “Alexandre”, einer Ikone des frühen Saint Tropez. Etwas in die Jahre gekommen und offensichtlich etwas ruhiger, betritt er einen exklusiven Nachtclub. Er trifft eine Bekannte, wird vorgestellt und zieht sofort die Blicke einer jungen Frau auf sich. Sie kommen ins Gespräch, verlassen den Club und die Dame zeigt dem alten Herrn, wer die neuen, jungen Wilden des Saint Tropezer Nachtlebens sind. Nun, Elisa Sednaoui und vorallem Pascal Greggory sind toll anzuschauen. Die Mode, die Orte an denen gedreht wurde, zuletzt übrigens in Karls Villa, sind wunderschön. Nur nach dem Film dachte ich mir: und nu? was möchte mir dieser Film sagen? Irgendwie fand ich diese Szenerie der ganzen jungen Hübschen super langweilig. Nein, stop! Es ist eigentlich quatsch. Vielleicht braucht dieser Film keine Story. Ausgestattet ist der Film vom Feinsten und vielleicht sollte das reichen. Ich werd ihn mir nochmal anschauen. Alleine Elisa Sednaouis wegen.


Mai 11

Claudias Kugel

Als Demi Moore Anfang der Neunziger auf dem Titelbild der “Vanity Fair” nackt ihren Babybauch präsentierte, war es eine Revolution. Mittlerweile hat die Cover-Kugel aber Hochsaison und jede Celebrity-Dame, die was auf sich hält, trotz anderer Umstände schon mal öffentlichkeitswirksam für eine Zeitschrift blank gezogen. Von unvermeidlichen Supermüttern wie Angelina oder Heidi mal ganz zu schweigen: 2006 prangte Britney Spears mit Bäuchlein auf dem „Harper’s Bazaar“-Cover, Christina Aguilera machte es ihr kurze Zeit später im Auftrag der „Marie Claire“ nach und Katie Holmes sowie Cindy Crawford zierten vor nicht allzu langer Zeit hochschwanger den Titel der „W“.

Dass die deutsche Vogue nachziehen muss, war somit nur eine Frage der Zeit: Und wer würde sich dafür auch besser eignen als die Sauberfrau der Haute Couture? Kein Wunder also, dass sich Claudia Schiffer vor Lagerfelds Linse fröhlich entblätterte und sofort auf besagtes Cover montieren ließ. Die sonst so heißverteidigte Privatsphäre scheint der Guten also bei Kind Nummero 3, das übrigens noch im Mai zur Welt kommen soll, auf einmal nicht mehr ganz so wichtig zu sein. An der Kohle oder einem übersteigerten Aufmerksamkeits-Bedürfnis sollte es ja eigentlich nicht liegen – warum also dann so eine Aktion? Und überhaupt: Unkreativ umgesetzt und doof kopiert sei die Idee, klagten heute viele virtuelle Fashionistas mit dem Verweis auf das von Annie Leibovitz inszenierte Ur-Cover von Demi.

Da mich das aber jetzt künstlerisch betrachtet auch nicht so wirklich vom Hocker haut, kann ich Claudia eigentlich nichts vorwerfen. Aber schon mal vorweg: Künftig noch von “Hey, ich will auf keinen Fall irgendetwas Intimes preisgeben” zu reden, kommt nach dieser Aktion wahrscheinlich ‘n bisschen unglaubwürdig rüber, liebe Frau Schiffer.