“Gain Knowledge” ist neben “Take Action” und “Earn Respect” einer der drei Claims, die für KNOWLEDGE COTTON APPAREL stehen. Wie sehr sich das dänische Eco-Fashionbrand daran orientiert, haben wir festgestellt, als Mads und Aki von Knowledge Cotton bei uns waren. Smart fand ich das Brand schon aufgrund von Design, Materialien und Verarbeitung. Jetzt aber nimmt man mit der “Knowledge Cotton Academy” das Heft in die Hand und informiert seine Händler und Kunden ausführlich, was hinter: Biobaumwolle, Alpakawolle oder der Wiederverwertung von PET steht. Leute wie ich, die noch grün hinter den Ohren sind wenn´s um Eco & Sustainablity geht (oder eben doch noch nicht “grün”), werden aufgeklärt. Der Händler sollte schon wissen, was er verkauft und als Kunde muss man schon erfahren können, was denn die Eco-Brands genau machen.
Die Copy der “Knowledge Cotton Academy” behandelt folgende Themen, die ich 5 Posts kurz zusammengefasst vorgestellt werden:
1. Baumwolle vs. Biobaumwolle
2. Was ist Biobaumwolle
3. Schafswolle
4. Alpaca Wolle
5. PET und was man damit (noch) machen kann
6. Zertifikate
Sollte die Lust zum Lesen fehlen, kann man sich natürlich auch direkt die Sachen auf Freen, unserem Organic- und Fairtrade Shop anschauen.
Here we go: Baumwolle vs. Biobaumwolle
Baumwolle ist eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Die langen Fasern werden für die Textilproduktion zu dünnen Fäden gesponnen. Seine Eigenschaften wie Hautfreundlichkeit, Haltbarkeit und Aufnahmefähigkeit von Flüssigkeit oder Schmutz, das es auch wieder abgeben kann, macht es zu meißt verwendeten Naturfaser zur Herstellung von Textilien. 33% aller Textilien weltweit werden aus Bauwolle hergestellt. Zudem ist die Produktion von Baumwolle sehr effizient. Nur 10% des Rohstoffes gehen verloren.
Warum ist es wichtig, dass Biobaumwolle genutzt wird?
24.500 t Baumwolle im Jahr 08/09 mit Wachstumsraten von ca. 3%. 9 Milliarden Shirts oder 2,3 Milliarden Jeans und die Alternative zu Baumwolle könnten nur Kunstfasern sein. Konventionell angebaute Baumwolle beansprucht 10% der chemischen Düngemittel und 25% der Pestizide weltweit. Für jedes Shirt waren 165 Gramm und für jede Jeans sogar 375 Gramm Chemikalien und Pestizide bis zur Herstellung notwendig. Ganz zu schweigen von dem damit einhergehenden Kohlendioxid-Ausstoß. Pro Shirt entstehen 7-9kg CO2.
Das ist schlecht, aber nicht nur für die Erde. 20.000 Arbeiter sterben jährlich an Vergiftungen und ein Großteil davon auf den Farmen für konventionell wachsender Baumwolle. Unfassbar, oder…
Der nächste Post zum Thema wird netter. Dann gehts drum, wie Biobaumwolle wächst und was es auszeichnet.
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