Macht sie’s nun oder macht sie’s nicht? Nachdem in dieser Woche bekannt wurde, dass Lindsay Lohan angeblich exklusiv für Christian Audigiers Label “Ed Hardy” designen soll, rollte eine fies-hämische Wortwelle über die Gossip-Seiten von LA bis Langenargen. “Gleich und gleich gesellt sich gerne” war noch einer der nettesten Kommentare zu ihrem Vorhaben – das mittlerweile übrigens von Lindsay höchstpersönlich via Twitter dementiert wurde.
Sie stellte klar, dass die ihr angedichtete Taschen-Kollektion absoluter Humbug sei und sie sich ausschließlich auf ihre eigene Leggings-Linie “6126″ konzentrieren wolle.

Zwei ihrer Kolleginnen scheinen es dagegen ernst mit dem Modezirkus zu meinen: Gerüchten zufolge überlegt Lady GaGa, ihr kreatives Händchen an das ein oder andere exklusive Modell von Linda Farrow zu legen. Das Londoner Label zeigte sich schon in der Vergangenheit experimentierfreudig: Wenn sich die Nachricht bewahrheiten sollte, würde Lady GaGa in die Fußstapfen von illustren Kooperationspartnern wie The Row, Alexander Wang, Dries Van Noten und Róisín Murphy treten.
Madonnas Deal mit D&G ist da schon etwas konkreter. Insgesamt soll das Mutterschiff des Pop sechs Luxusmodelle designen, die für einen stolzen Batzen Geld zu haben sein (248-289 Dollar) und unter dem Branding “MD&G” verkauft werden sollen. Doch Madonna wären natürlich nicht Madonna, wenn sie nicht auch beim Thema Fashion ihre Multitasking-Fähigkeit unter Beweis stellen würde: Zusammen mit ihrer dreizehnjährigen Tochter Lourdes Ciccone hat sie einen Schwung Teenager-Klamotten designt.
Die Kollektion hört passenderweise auf den Namen “Material Girl” und steht bereits in den Startlöchern: Ab August werden die schnieken Teil in ca. 200 Filialen der US-Kaufhauskette Macy’s und per Online-Bestellung zu haben sein. Mit Preisen zwischen 12 und 40 Dollar liegen die Stücke aus dem Hause Ciccone übrigens in einem erstaunlich entspannten Rahmen.

Den Kooperations-Jackpot räumt aber ganz klar Amy Winehouse ab. Erstmal freuen wir uns natürlich wie die Schnitzel darüber, dass es von der Lady neben karibisch-angesäuselten und einfach nur peinlichen auch endlich mal wieder produktive Neuigkeiten gibt und die haben es echt in sich: Die insgesamt siebzehnteilige “Amy Winehouse for Fred Perry”-Kollektion ist quasi unter Dach und Fach und wird ab Oktober in allen Fred Perry Authentic-Stores sowie über ausgewählte Händler international verkauft.
Erste Gerüchte über die Kooperation der Soul-Lady und des Londoner Sportswear-Labels gab’s bereits vor einem Jahr und da Miss Winehouse selbst bekennender Fan der britischen Teile ist, freut sie sich selbst am meisten über die gelungene Zusammenarbeit: “Wir arbeiten schon eine ganze Weile daran und es toll, dabei zuzusehen, wie das Ganze endlich in die Tat umgesetzt wird.”
Wie man ja dank der Skizze oben schon erahnen kann, werden die Kleidchen, Polos und Caprihosen zusammen mit den Taschen und Gürteln sofort als typische Perry-Teile zu erkennen zu sein, auf die Portion Amys-Dress-Crazyness sind wir daher noch gespannt. Wer jetzt schon hin und weg und bereits fieberhaft am Kalkulieren ist: Keine Panik. Die Preise, die sich zwischen 24 und 110 Euro bewegen, werden euren Kontostand im Herbst nicht ganz so schlimm abmagern lassen.

Doch nicht nur die prominenten Ladies greifen fleißig zum Kollektions-Skizzenblock, auch Ex-”Oasis”-Sänger Liam Gallagher möchte die Damenwelt demnächst mit schöneren Anziehsachen glücklich machen. Sein eigenes Label “Pretty Green”, dass aus der Not heraus geboren wurde, weil Liam einfach keine ansprechenden Klamotten mehr in der großen weiten Shopping-Welt gefunden hat (hätte er doch nur mal bei uns vorbeigeschaut =), läuft ja bestens – und nachdem die Zukunft mit Oasis aufgrund eines Riesenkrachs mit Bruder und (Ex-)Frontmann Noel in den Sternen steht, scheint er sein zweites schickes Standbein weiter ausbauen zu wollen:
“Die Frauen fragen mich ständig, ob ich nicht auch mal eine Linie für sie auf den Markt bringe und die Antwort lautet – ja! Das machen wir, sobald wir die ganzen Männerklamotten losgeworden sind.”
Und weil Liam keine halben Sachen macht, wird es zu den “Pretty Green”-Klamotten auch bald einen Schwung Accessoires geben. Geplant sind Gürtel, Taschen und Geldbeutel und demnächst will der Herr auch noch expandieren. Auf der Liste stehen New York, Japan und Europa. Na dann mal viel Glück!
[ Bilder via fashioncopious.com, textilwirtschaft.de und prettygreen.com ]
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