Posts Tagged ‘paris’

Okt 8

Catwalk-PR: Louis Vuitton vs. Tom Ford

Models display a creation by designer Marc Jacobs for Louis Vuitton spring-summer 2011 ready-to wear collection presentation held at Cour Carree du Louvre in Paris, France on October 6, 2010. Photo by Nicolas GOUHIER/ABACAPRESS.COM Photo via Newscom
Livestreams? Extra verteilte iPads zum Pre-Shopping? Von wegen! Um die maximale Kombi an PR und Cash zu erreichen, gehen die großen Modehäuser noch viel weiter. Bestes Beispiel: Die Herrschaften von Louis Vuitton, die bei der Paris Fashion Week in dieser Woche der Konkurrenz mehr als nur ein paar Schritte voraus waren. Man konnte schon knappe fünf Stunden nach der Show die vorgeführte Kollektion in einem digitalen 360 Grad-Lookbook bewundern – via Facebook, auf dem iPhone oder direkt auf der offiziellen Website. Möglich gemacht wurde das durch fleißige Webspezialisten und ganze 52 Kameras, die die Models unmittelbar nach der Show aus den unterschiedlichsten Perspektive abgefilmt haben.

Das krasse Gegenstück dazu: Tom Ford, der knapp einen Monat zuvor auf der New York Fashion Week bewusst jede Art von PR-Mehrwert ausgeschlagen hat. Das Fotografieren bei und während seiner Show wurde komplett verboten! Nur Terry Richardson durfte ein bisschen knipsen, aber der ist ja auch ‘ne bekumpelte Ausnahme. Es soll sogar zur zeitweiligen Konfiszierung der Smartphones, Kameras und Notebooks von den hundert handverlesenen Gäste gekommen sein – und mal ehrlich: Das ist doch irre. Besonders, weil eigentlich alle Designer darauf hinfiebern, ihre Kollektion der zahlungskräftigen Öffentlichkeit vorführen zu können – Hunderten von Pressefotografen inklusive. Denn die sind schließlich immer noch ein nicht ganz unbedeutender Werbefaktor.

Was brachte Tom Ford also dazu, jeden nur möglichen Aufmerksamkeitsfaktor auszuschlagen, während andere mit innovativen Beispielen glänzen (und scheinbar spielend auch noch die Online-Zielgruppe abgreifen)? Vielleicht hat er es nicht nötig. Oder er ist der cleverste Typ von allen – schließlich rätselte damals jeder, was denn da so unglaublich Exklusives auf dem Catwalk stattgefunden haben könnte. Aber wird diese Stimmung auch wirklich bis zum Verkaufsstart der Kollektion anhalten? Vermutlich weniger. Ob die Geheimniskrämerei also die richtige Promostrategie war, bleibt abzuwarten.

Okt 4

Mit Babybauch bei Balenciag

Guests make there way to and from The Balenciaga Ready to Wear Spring/Summer 2011 fashion show during Paris Fashion Week on September 30, 2010 in Paris, France. Pictured here is expecting married couple Miranda Kerr; Orlando Bloom Restriction applies: USA ONLY  Fame Pictures, Inc
Paris ist sowas wie der Ferrari unter den Fashion Weeks: Die Models sind dürrer, die Designer berühmter, die Shows exklusiver. Oder so. Klar, dass da das Promiaufgebot nahezu endlos ist – und das dickste Highlight wollen wir euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten.

Miranda Kerr (die wir von der ein oder anderen Victoria’s Secret-Show kennen sollten) ließ es sich trotz ihres Schwangerschaftsbäuchleins nicht nehmen, den Balenciaga-Laufsteg auf und ab zu schreiten. Dank übergroßer Musterjacke war vom fünften Monat in anderen Umständen aber quasi gar nichts zu sehen – typisch Paris. Angucken könnt ihr euch das Ganze bei den Kollegen von Just Jared.

Und wenn die werdende Mama im Modezirkus arbeitet, ist der stolze zukünftigte Daddy natürlich nicht weit: Mirandas Liebster Orlando Bloom verfolgte die Show gebannt und bahnte sich zusammen mit ihr direkt danach den Weg ins Hotel.

Jun 29

La Roux: No Heels, pls!

Lauschig sollte es sein, intim und auf keinen Fall überladen: So weit, so gut, dachte sich Elly Jackson, ihres Zeichens eine Hälfte des Electropop-Duos La Roux, als keine Geringeren als die Herrschaften Viktor & Rolf anfragten, ob sie denn nicht Lust hätte, die Show des niederländischen Designerduos bei der Men’s Fashion Week in Paris zu eröffnen. “Wir lieben ihren Style.”, freuten sich die beiden noch im Vorfeld. “Perfekt angezogene Stars bekommen wir jeden Tag zu sehen. Dagegen wirkt jemand, der von Kopf bis Fuß authentisch gekleidet ist, unglaublich erfrischend. Sie spielt mit den Geschlechterrollen und deshalb dachten wir, dass es eine coole Sache wäre, sie bei der Präsentation unserer Herrenlinie dabei zu haben.”

Und das auch mit allen Konsequenzen, wie die Herrschaften Designer vor der Show am eigenen Leib spüren mussten: Als sie der Guten High Heels zu ihrem Anzug aufschwatzen wollten, war es mit der Kooperationsbereitschaft sofort vorbei. Elly hat sich strikt geweigert, die Show auf hohen Hacken durchzuziehen – und letztendlich ihr hübsches Köpfchen durchgesetzt. Am Ende zeigten sich Viktor Horsting und Rolf Snoeren sogar beeindruckt von ihrem Durchsetzungsvermögen (“We asked her to wear high heels under her suit, but she refused. We love that.”) und geschadet hat es der ganzen Sache ja auch nicht: Aus dem anfangs angekündigtem A Capella-Auftritt wurden drei Beinahe-Unplugged-Songs mit Keyboard, die sich defintiv hören lassen können – auch ohne schwindelerregend hohe Schühchen:


 

Jan 7

Stores in Paris. The Kooples, Killiwat…

printempsCharme und Stil findet man in Paris vielerorts. In den 4 Tagen sollte auch der eine oder andere Museumsbesuch auf dem Plan stehen, stattdessen haben wir aber verschiedene Stores besichtigt. Auf dem Bild ist Printemps zu sehen. Der Konsumtempel bietet auf 7 Etagen vorallem Fashion. Ich bin kein Fan von “Kaufhäusern”, aber Printemps find ich gut. Die Shop-in-Shops von Chanel, Gucci oder anderen sind einfach sehr gut umgesetzt und auf einer Etage mit preiswerteren Brands, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Trotzdem gibt es natürlich spannenderes, als ein “Kaufhaus”. Mein neuer Lieblingsstore ist “the Kooples”, von dem es in Paris schon 10 Stores gibt. The Kooples zeigt in seinen s/w gehaltenen Stores eine Frauen und Herren Kollektion. The Kooples spielt mit den Gegensätzen. Auf der einen Seite sind die Klamotten clean & slim, wie man es von skandinavischen Brands kennt, andererseits geizt man aber auch nicht mit Details wie militärischen Symbolen wie Orden, Schulterklappen oder Knöpfen, wie man sie von Uniformen kennt. Die Hemden wiederum mit Button-down Knöpfen eher british, dann viele Cardigans mit angedeuteten Revers. Die Preise liegen bei 300-450 eur für Mäntel und Blazer, 160 eur und mehr für Cardigans, 120 eur für Hemden und 100-120 eur für Basic Jeans, Das französische Brand ist cool und spielt mit den Gegensätzen und Gemeinsamkeiten von Paaren. Mehr dazu gibts auf der Website von the Kooples.

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Wer Paris für sich entdeckt und sich für Fashion & und innovative Konzepte interessiert, wird an Colette nicht vorbeikommen. Für Fashion-Addicts ist in Paris Colette etwa so wichtig wie der Eifelturm für den Pauschal-Touri. Fashion, von Streetwear bis High End, Uhren, Schmuck, Music und Bücher, das umfassende Gesamtkonzept ist high-end und cool. Allerdings ist Colette mehr „Konzept“ als „Store“. Sicher werden im Untergeschoss Bücher, Shirts, Music und andere Dinge verkauft, aber die Puppengalerie mit ihren Total Outfits verschiedener High Fashion Designer, die sich im Obergeschoss befindet, lädt mehr zum angucken ein, denn zum anprobieren.

Anders ist Kiliwatch, ein Store für brandneue Street/Denim und Vintage Klamotten in der Rue Tiquetonne. Der verwinkelte Laden ist so voll gepumpt mit Ware, dass man einfach immer das Gefühl hat, man könnte noch ein Schätzchen entdecken. “Neue” Ware gibt’s von Pepe oder Scotch&Soda und vielen anderen, aber die Vintage Klamotten sind das eigentliche Highlight. Lederjacken oder Taschen, Hüte, Mützen, Army-Kram und viel mehr gibt es dort zu entdecken. Und wer schon in der Rue Tiquetonne ist, sollte diese weitergehen, denn die Straße ist voll von kleinen, individuellen Stores.

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Abschließend möchte ich noch auf zwei Stores in der Rue Charlot, Marlais schickster Straße, aufmerksam machen. Der Store und Showroom von Surface2Air und der Sneakerstore Le Bouclard befinden sich dort. Leider stand ich an einem Samstagnachmittag vor verschlossenen Türen. Egal, mein nächster Besuch führt mich wieder ins schöne Marais mit seiner Rue Charlot.

Jan 4

Paris.

Paris ist schön bei Tag und bei Nacht. Wir waren 3 Tage und Nächte dort und haben dabei auch ein paar Stores besucht. Dazu aber morgen mehr…

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Apr 2

there was that grand madame from berli…

die grand madame des berliner styles war leider nur fuer kurze zeit in duesseldorf. auf dem bahnsteig hatten wir schließlich noch zwei minuten fuer diese bilder. dann stellte ich meine beruehmte frage: kannste mir ma deinen style erklären? und das traegt sie:
mütze berliner hutmacherin. helena ahonen
der mantel ist second hand trödelmarkt paris
schwarze jacke und tasche, französisches Label aus galeries lafayette, berlin
pünktlich kam auch schon der DB-ICE